Bewertung:

Das Buch unterstreicht die Bedeutung und Wirkung von Gastfreundschaft bei der Pflege von Beziehungen und der Erfüllung eines göttlichen Auftrags. Es ermutigt die Leserinnen und Leser, andere in ihr Zuhause einzuladen, auch wenn es ihnen persönlich unangenehm ist, und hebt die transformative Kraft der Verbindung mit anderen durch gemeinsame Erfahrungen hervor. Viele Leserinnen und Leser haben nach der Lektüre des Buches Inspiration und Motivation gefunden, Gastfreundschaft zu praktizieren, aber auch die Herausforderungen zu erkennen, die sie mit sich bringen kann.
Vorteile:Es inspiriert die Leser, Gastfreundschaft anzunehmen, ermutigt zum Aufbau von Beziehungen, bietet eine neue Perspektive auf Gastfreundschaft als integralen Bestandteil der Jüngerschaft und vermittelt ein Gefühl der Verbundenheit mit einer größeren Mission.
Nachteile:Gastfreundschaft kann als aufdringlich und unangenehm empfunden werden, was einige Leser abschrecken mag; sie stellt persönliche Komfortzonen und vorgefasste Meinungen über soziale Interaktionen in Frage.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
A New Look at Hospitality as a Key to Missions
Viele Christen sind mit einer sehr begrenzten Vorstellung von "Missionen" und "Missionaren" aufgewachsen. In dieser Sichtweise ist ein Missionar eine Person, die zu vielen Menschen geht und predigt, oft in primitiven Ländern, und die Theologie des Evangeliums erklärt.
Die Einheimischen werden überzeugt und werden Christen. So wird der Auftrag des Evangeliums erfüllt. Tatsächliche Missionen sind nicht sehr oft auf diese Weise durchgeführt worden.
Die Missionare sind sich im Allgemeinen des persönlichen Aspekts ihrer Tätigkeit und der Bedeutung der Gastfreundschaft sehr bewusst. Aber die westlichen Kirchen haben die Gastfreundschaft viel weniger beachtet. Die Zeiten sind vorbei, in denen Besucher davon ausgehen konnten, dass sie zum Mittagessen nach Hause eingeladen werden oder eine persönliche Beziehung zu den Menschen in einer Kirche, die sie besuchen, aufbauen können.
Aber Gastfreundschaft ist ein Schlüsselbegriff und eine Schlüsselpraxis in der Bibel, sowohl in der Zeit des Alten als auch des Neuen Testaments. Dies betraf sowohl die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk, in der einige "Engel bewirteten", als auch ihre Beziehungen zueinander und die Art und Weise, wie sie die Welt mit der guten Nachricht erreichten, die Gott ihnen gegeben hatte. Chris Freet untersucht die biblische Idee der Gastfreundschaft, die Rolle, die sie in biblischen Zeiten spielte, und das Beispiel, das sie für uns liefert.
Er kommt zu dem Schluss, dass die westliche Kirche wieder für die gegenseitige und wechselseitige biblische Definition von Gastfreundschaft sensibilisiert werden muss; dass sie eine gewisse Kontextualisierung erfahren muss, damit die biblische Rolle der Gastfreundschaft und der "Person des Friedens" in ihr wirken kann; und (3) dass sie von kurzfristigen Begegnungen der Gastfreundschaft im Westen zu langfristigen Beziehungen als Familie Gottes übergehen muss. Dies ist eine ernsthafte theologische Untersuchung, aber es ist auch eine Herausforderung und ein praktischer Leitfaden, der uns helfen soll, der Gastfreundschaft in unseren Kirchen die Rolle zu geben, die die biblische Geschichte vorsieht.