Bewertung:

Das Buch ist eine wissenschaftliche Analyse des Ugrapariprccha und seiner Bedeutung im frühen Mahayana-Buddhismus. Es stellt Forschungsergebnisse vor, die versuchen, falsche Vorstellungen über die Mahayana-Tradition zu klären, und bietet gleichzeitig eine detaillierte Studie über ihre Ursprünge. Obwohl das Buch für seine Gründlichkeit und seine originellen Einsichten gelobt wird, kritisieren einige Rezensenten, dass es übermäßig vereinfachende Annahmen über die Geschichte und die Beziehungen innerhalb der buddhistischen Gemeinschaften macht.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert, bietet wertvolle Einblicke in den frühen Mahayana-Buddhismus und stellt akzeptierte Theorien in Frage. Es präsentiert eine durchdachte Interpretation des Ugrapariprccha und bietet gleichzeitig eine kompetente Übersetzung der chinesischen und tibetischen Versionen. Der Text ist fesselnd und vermeidet es, trocken oder übermäßig akademisch zu sein, was ihn für den Leser zugänglich macht. Auch die Produktionsqualität der US-Ausgabe wird gelobt.
Nachteile:Einige Kritiker halten das Buch für mangelhaft, weil es sich auf Annahmen stützt und die Dichotomie zwischen Mönchsgruppen und Mahayana-Lehren aus einer engen Perspektive betrachtet. Es wird als eine zu starke Vereinfachung komplexer historischer Zusammenhänge und als unzureichender Beleg für die Behauptungen über das frühe Mahayana als eine umkämpfte Minderheit empfunden. Während einige den Inhalt als belebend empfinden, beschreiben andere das Sutra selbst als trocken und ohne lehrmäßige Innovationen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
A Few Good Men: The Bodhisattva Path According to the Inquiry of Ugra (Ugraparipṛcchā)
A Few Good Men ist eine Studie und Übersetzung der Untersuchung des Ugra (Ugraparipṛcch), eines der einflussreichsten Mah y na-Sutras über den Bodhisattva-Pfad, aber auch einer der am meisten vernachlässigten Texte in der westlichen Behandlung des Buddhismus.
Um ein besseres Verständnis des Universums von Ideen, Aktivitäten und institutionellen Strukturen zu erlangen, in dem die frühen selbsternannten Bodhisattvas lebten, betrachtet die Autorin das Ugra zunächst als literarisches Dokument, wobei sie neue methodische Werkzeuge einsetzt, um die Gattung, zu der es gehört, das Alter der erhaltenen Versionen und deren Beziehungen zueinander zu untersuchen. Anschließend stellt sie die vorherrschende Meinung in Frage, dass das Mah y na als Reform des früheren Buddhismus entstand und den Laien eine einfachere Alternative bot.
A Few Good Men ist eine fesselnde Lektüre für Gelehrte und Praktizierende sowie für alle, die sich für die Geschichte des indischen Buddhismus und die Entstehung des Mah y na interessieren.