Ein Plädoyer für die Wiedergutmachung an Schwarze

Bewertung:   (4,6 von 5)

Ein Plädoyer für die Wiedergutmachung an Schwarze (Boris Bittker)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch analysiert die Debatte um die Wiedergutmachung für Schwarze aus juristischer Sicht, untersucht historische Ungerechtigkeiten und bietet einen Rahmen für das Verständnis des Themas. Es bietet wichtige historische Einblicke und unterstreicht gleichzeitig die Notwendigkeit, das breitere Spektrum rassistischer Ungerechtigkeiten jenseits der Sklaverei anzusprechen. Einige Leser kritisieren jedoch, dass das Buch für aktuelle Diskussionen weniger relevant ist, und andere lehnen die Idee der Wiedergutmachung entschieden ab.

Vorteile:

Das Buch bietet eine logische und unparteiische Analyse der rechtlichen Aspekte von Reparationen für Schwarze, verdeutlicht, wie Reparationen aussehen könnten, und ist historisch bedeutsam. Es ist gut geschrieben und bewegend und bietet einen nützlichen Kontext für das Verständnis anhaltender Rassenungerechtigkeiten.

Nachteile:

Einige Leser finden den historischen Schwerpunkt für die aktuellen Debatten über Wiedergutmachung weniger relevant. Andere sprechen sich vehement gegen das Konzept aus und argumentieren, dass es zu weiteren Spaltungen und Konflikten führen könnte, und halten die Argumente für schwach und nicht überzeugend.

(basierend auf 6 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Case for Black Reparations

Inhalt des Buches:

Das bahnbrechende erste Buch über die Wiedergutmachung für Schwarze, eine unverzichtbare Lektüre für das einundzwanzigste Jahrhundert.

Boris Bittkers fesselnde Studie über Amerikas Schuld gegenüber den Afroamerikanern wurde ursprünglich 1972 veröffentlicht und war seiner Zeit weit voraus. Das Buch wurde von Toni Morrison veröffentlicht, als sie noch Lektorin war, und stammte aus einer unwahrscheinlichen Quelle: Bittker war ein weißer Juraprofessor an der Universität Yale, der der Idee der Wiedergutmachung lange Zeit ambivalent gegenüberstand. Bei seinen Recherchen zur Geschichte und Theorie der Wiedergutmachung - d. h. der Entwicklung und Durchsetzung von Gesetzen, mit denen Gruppen für ihnen auferlegtes Unrecht entschädigt werden sollen - stellte er fest, dass es sich nicht um eine "verrückte, weit hergeholte Idee" handelt. Tatsächlich haben afroamerikanische Denker, beginnend mit den Forderungen nach vierzig Morgen Land und einem Maultier nach dem Bürgerkrieg, seit langem den Standpunkt vertreten, dass Entschädigungsmaßnahmen nicht nur für die Verletzungen durch die Sklaverei gerechtfertigt sind, sondern auch für die weiteren Rückschläge, die sich aus den Jim-Crow-Gesetzen und der erzwungenen Segregation in Schule und Beruf ergaben - Maßnahmen, die Afroamerikaner effektiv daran hinderten, die Privilegien der Staatsbürgerschaft zu genießen.

Die Veröffentlichung wichtiger neuerer Bücher von schwarzen Wissenschaftlern wie Randall Robinson und das Anwachsen einer lautstarken Reparationsbewegung zu Beginn dieses Jahrhunderts machen dieses lange nicht erhältliche Buch zu einer unverzichtbaren Lektüre. Bittker beleuchtet sorgfältig die historischen Bestimmungen und Statuten für legitime Ansprüche auf Wiedergutmachung, die nationalen und internationalen Präzedenzfälle für solche Ansprüche und vor allem die Hindernisse für eine nationale Wiedergutmachungspolitik.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780807009819
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch

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