
A Protestant Lord in James VI's Scotland: George Keith, Fifth Earl Marischal (1554-1623)
Eine Studie über das Leben und die Karriere eines der führenden schottischen Magnaten in einer turbulenten Zeit.
George Keith, der fünfte Earl Marischal, ist ein herausragendes Beispiel für eine langfristig erfolgreiche protestantische Lordschaft während der Herrschaft von James VI. Als Gründer des Marischal College in Aberdeen und der Städte Peterhead und Stonehaven war er der reichste Graf Schottlands. Marischal und seine Verwandten waren Zeugen eines Schottlands, das unter den Folgen der protestantischen Reformation litt und sich mit seinem ehrgeizigen neuen König arrangierte, der 1603 nach England entführt wurde.
In diesem Buch werden Marischals politische Kämpfe im Nordosten und am Hof sowie seine Strategien bei der Verwaltung der Verwandtschaft während dieser Stürme untersucht. Wirtschaftlich war er in den Bereichen Landbesitzverbesserung, Schifffahrt und Finanzen aktiv und spielte eine wichtige Rolle bei regionalen Aktivitäten wie Fehden und der Aufrechterhaltung der lokalen Justiz. Eine Untersuchung der Interaktion der Keiths mit der protestantischen Kirche korrigiert die Vorstellung vom „konservativen Nordosten“ Schottlands, zeigt aber auch den Konflikt zwischen weltlicher Herrschaft und göttlicher Reform. Marischal, König James' „Little Fat Pork“, ist somit ein perfektes Fenster in die adlige Gesellschaft, Religion und Politik im jakobinischen Schottland.
Dr. MILES KERR-PETERSON ist Dozent für schottische Geschichte an der Universität Glasgow.