Bewertung:

Die Rezensionen machen deutlich, dass die Erwartungen an den Inhalt des Buches unterschiedlich sind: Einige halten es für akademisch wertvoll, während andere sich umfangreichere Informationen über Hexerei erhofft hatten. Insgesamt wird das Buch wegen seiner Nützlichkeit und Qualität geschätzt.
Vorteile:⬤ Wertvoll für die akademische Forschung, besonders im Bereich der schottischen Hexerei
⬤ enthält Primärquellen
⬤ einfach zu benutzen
⬤ wird von den Benutzern gut angenommen.
Nicht so informativ über Hexerei, wie manche erwartet haben; einige Quellen sind für Nicht-Akademiker unzugänglich.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
A Source-Book of Scottish Witchcraft
A Source-book of Scottish Witchcraft, erstmals 1977 veröffentlicht und jetzt in seiner ursprünglichen Form neu aufgelegt, ist seit fast dreißig Jahren das maßgebliche Nachschlagewerk über schottische Hexerei. Es ist von unschätzbarem Wert für den Fachgelehrten und von Interesse für den allgemeinen Leser.
Es enthält nicht nur eine Reihe von Listen mit "Namen und Adressen" längst verstorbener Hexen, sondern noch viel mehr. Obwohl es häufig zitiert wird und hohe Wertschätzung genießt, wurden nur wenige Exemplare gedruckt, und die meisten befinden sich in Bibliotheken oder ähnlichen Einrichtungen. Bis jetzt war es schwer zu beschaffen und noch schwieriger zu kaufen.
1938 veröffentlichte George F. Black, ein Schotte, der für die New York Public Library zuständig war, A Calendar of Cases of Witchcraft in Scotland 1510-1727.
Dabei handelte es sich um eine recht umfassende Zusammenstellung von Kurzberichten über Fälle von Hexerei in Schottland, die in gedruckten Quellen enthalten waren. Das Quellenbuch baute auf dieser Studie auf, ging aber über sie hinaus, indem es durch die Untersuchung alter Handschriften Informationen über bisher unveröffentlichte Fälle einbezog. Außerdem wurde das Material systematischer aufbereitet, indem, soweit bekannt, die Namen der angeklagten Hexen, ihr Geschlecht, ihr Schicksal, der Ort des Falles, sein Datum und die Art des Gerichts, das den Fall behandelte, angegeben wurden.
Einige dieser Informationen sind in Form von Tabellen dargestellt. Außerdem werden Abschriften von Dokumenten zu Hexereiprozessen - wie zum Beispiel Beispiele für die Aussagen angeblicher Zeugen - und andere wichtige juristische Dokumente vorgestellt, darunter zum Beispiel eine alte Darstellung, wann und warum die Aussage von weiblichen Zeugen vor schottischen Gerichten rechtlich zulässig sein könnte.