
A Step too Far
Es ist eine Welt in der nahen Zukunft, und in vielerlei Hinsicht ist London dieselbe geschäftige Metropole, die sie seit Jahrhunderten ist; aber wenn man etwas genauer hinsieht, streifen Vireninspektoren durch öffentliche Plätze und verteilen Bußgelder und Zwangsimpfungen gegen die Vogelgrippe, und eine Organisation namens Genetic Protection Authority (GPA) wurde mit beunruhigender Aufsicht gegründet.
Die GPA hat die Aufgabe, die genetische Zukunft der Menschheit zu überwachen: eine edle Mission, um die Menschheit vor den schlimmsten genetischen Krankheiten und Beeinträchtigungen zu schützen, aber eine, die zunehmend anfällig für Missbrauch zu sein scheint, da sie vage definiert, dass alles ausgerottet werden soll, was mehr als "drei Standardabweichungen von der menschlichen Norm" aufweist.
Als Sandra Small mit einem Kind schwanger wird, das den gleichen Stamm von Achondroplasie-Zwergwuchs hat wie ihr Mann Ivan Henry, eskaliert ein hässlicher Familienstreit zu einem Rechtsstreit mit der GPA und dem Obersten Gerichtshof. Was ein Eheproblem hätte sein können, wird zu einer Anfechtung der Autorität und der Zuständigkeit der GPA in einem Testfall, der einen alarmierenden Präzedenzfall für das ganze Land schaffen und die Definition dessen, was ein Mensch ist und was nicht, neu festlegen könnte. Für Ivan, die Zwerge und alle anderen Menschen mit einer genetischen Störung steht immer mehr auf dem Spiel, und es droht, London und darüber hinaus zu verschlingen.
Dieses ehrgeizige und provokative Drehbuch ist eine getreue Nachbildung von Ross Martyns ursprünglicher Vision, die sich mit Ethik, Wissenschaft und Gesellschaft befasst; eine Geschichte darüber, wie kleine Handlungen zu katastrophalen Folgen führen können.