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A Sea-Dog of Devon: A Life of Sir John Hawkins, English Naval Commander, Privateer and Slaver of the 16th Century
Sir John Hawkins war ein Seekommandant und Freibeuter während der elisabethanischen Ära im 16 Jahrhundert, der unter Gefahr und Verrat weite Teile der Neuen Welt erkundete.
Als Sohn von William Hawkins, dem Kapitän der Großen Galeere der Marine Heinrichs VIII., strebte John von Jugend an eine Karriere als Seemann an. Der gute Ruf seines Vaters als Seemann und Kaufmann begünstigte Johns Aufstieg, vor allem, als klar wurde, dass der jüngere Hawkins die entscheidenden Talente der Seemannschaft und des Handels geerbt hatte. Johns erster Auftrag von Königin Elisabeth im Jahr 1562 war ein Wendepunkt; als er mit enormen Gewinnen nach Hause zurückkehrte, auf die er bei weiteren Expeditionen aufbauen konnte, war seine Zukunft in Englands Marine gesichert.
Hawkins war maßgeblich an der Planung und Indienststellung weiterer Schiffe für die englische Marine beteiligt und erwies sich als fähiger Verwalter. Als sich 1588 die spanische Armada näherte, diente er an der Seite von Francis Drake und anderen Befehlshabern. Die Berichte, die Hawkins über die riesige Flotte verfasste, sind nüchtern und verdeutlichen die immensen operativen Herausforderungen, denen Englands Seeleute ausgesetzt waren.
In der Neuzeit ist Hawkins für seine Geschäfte mit Sklaven berüchtigt, da er zu den ersten englischen Sklavenhändlern gehörte. Auf mehreren Reisen tauschte er Hunderte von Menschen afrikanischer Stämme ein, die er dann zum Verkauf an Plantagenbesitzer in der Neuen Welt überführte. Seine Handlungen markierten den Punkt, an dem England in einen unmenschlichen, barbarisch lukrativen Handel einstieg, in direkter Konkurrenz zu den Spaniern und Portugiesen.