
A Substance-Free Framework for Phonology: An Analysis of the Breton Dialect of Bothoa
Eine eingehende Analyse des Bretonischen anhand eines modularen Rahmens für die Phonologie.
Wie ist die Beziehung zwischen Phonetik und Phonologie? Sind phonologische Merkmale angeboren und universell, und haben sie feste phonetische Korrelate? Diese Fragen sind in jüngster Zeit in den theoretischen Debatten wieder in den Vordergrund gerückt und werden in diesem Buch aus einer modularen, substanzfreien Perspektive untersucht.
Diese eingehende Analyse des Bretonischen dient nicht nur dazu, bisher wenig genutzte Daten in die theoretische Landschaft einzuführen, sondern auch dazu, die Machbarkeit eines modularen Rahmens für die Phonologie zu demonstrieren. Das Buch stellt ein minimalistisches System phonologischer Repräsentationen vor, das auf einer sprachspezifischen Basis aufgebaut ist, ohne Rücksicht auf die phonetische Realisierung phonologischer Objekte, und integriert es mit einem vollwertigen rechnerischen Rahmen und einer stratalen Schnittstelle zwischen Phonologie und Morphosyntax, wobei die zahlreichen empirischen und konzeptionellen Vorteile einer substanzfreien Sichtweise der Phonologie aufgezeigt werden.
Dieses Buch stellt die erste umfassende Analyse der Lautmuster einer bretonischen Varietät dar, die in einem substanzfreien phonologischen Rahmen behandelt wird. Es wird das Verständnis der keltischen Phonologie verbessern und ist ein wertvolles Nachschlagewerk für Doktoranden, Akademiker und Forscher, die sich mit phonologischer Theorie und keltischen Studien beschäftigen.
Hauptmerkmale.
⬤ Bietet eine eingehende Behandlung der bretonischen Phonologie in einem generativen Rahmen, der sich auf traditionelle Varietäten und nicht auf die standardisierte Schriftsprache konzentriert (im Gegensatz zu den meisten bisherigen theoretischen Arbeiten)
⬤ Bringt bisher wenig genutzte Daten in die theoretische Landschaft ein.
⬤ Wiederherstellung des Wertes nicht-trivialer phonologischer Repräsentationen nach einer Periode der theoretischen Vernachlässigung und zu einer Zeit, in der die formale phonologische Theorie unter Druck steht, um neue empirische Erkenntnisse aus variationistischen und Laboransätzen zu berücksichtigen.