
A Systems Approach for River and River Basin Restoration
Die Gemeinden stellen zunehmend fest, dass die Wasserqualität, die Wasserstände oder andere Indikatoren für die Ressourcen in ihren Flusseinzugsgebieten nicht ihren Erwartungen entsprechen. Diese Diskrepanz zwischen dem gewünschten und dem tatsächlichen Zustand der Ressource führt zu Bemühungen um die Wiederherstellung von Flusseinzugsgebieten.
Flusseinzugsgebiete sind komplexe Systeme, und allzu oft sind Sanierungsbemühungen unwirksam, weil der Zweck des Systems, der durch seine Struktur und Funktion definiert ist, nicht verstanden wird. Die Struktur eines Flusseinzugsgebiets umfasst Bestände (z. B.
Wasserstand oder -qualität), Zuflüsse (z.
B. Niederschlag oder Düngung), Abflüsse (z.
B. Verdunstung oder Abfluss) sowie positive und negative Rückkopplungsschleifen mit verzögerter Reaktionsfähigkeit, die alle dazu dienen, den Zustand des Systems (z. B.
den interessierenden Bestand wie Wasserstand oder -qualität) zu verändern oder zu stabilisieren. Externe Einflüsse auf diese Struktur tragen zusammen mit Zielen und Regeln dazu bei, wie ein Flusseinzugsgebiet funktioniert. In diesem Buch werden mehrere neue Forschungsprojekte untersucht, um die zwölf wirksamsten Hebelpunkte zur Beseitigung von Diskrepanzen zwischen dem gewünschten und dem tatsächlichen Zustand des Flusseinzugsgebietssystems zu ermitteln und einzustufen.
Dieses Buch zeigt, dass die Wiederherstellung von Flusseinzugsgebieten am ehesten gelingt, wenn wir Paradigmen ändern, anstatt zu versuchen, die Systemelemente zu ändern, da das Paradigma die Systemziele, die Struktur, die Regeln, die Verzögerungen und die Parameter festlegt.