Bewertung:

An Unnatural Life erforscht die komplexen Themen KI-Rechte und Vorurteile anhand der Geschichte eines Roboters, der wegen Mordes verurteilt wird, und einer Frau, die seine Anwältin wird. Die Novelle wird für ihre zum Nachdenken anregende Erzählung gelobt, aber für ihre unbeholfenen Handlungselemente und den Mangel an detailliertem Weltaufbau kritisiert.
Vorteile:Das Buch ist eine fesselnde Erzählung, die wichtige Fragen über KI und die Menschheit aufwirft. Die Charaktere sind gut gezeichnet, und der Schreibstil ist fesselnd. Es regt erfolgreich zum Nachdenken über gesellschaftliche Vorurteile und das Konzept der Gerechtigkeit an.
Nachteile:Viele Leser empfinden den Plot als unbeholfen und einige Elemente als übereilt oder unvollständig. Der Aufbau der Welt wird oft als unzureichend beschrieben, da der Schwerpunkt auf den Gefühlen der Figuren und nicht auf technischen Details liegt. Das Ende wird als abrupt und unbefriedigend empfunden, so dass sich einige Leser mehr Tiefe in der Entwicklung der KI-Figur wünschen.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
An Unnatural Life
Murderbot trifft auf To Kill a Mockingbird in Erin K. Wagners An Unnatural Life, einer interplanetarischen Geschichte über Identität und Verantwortung.
Der kybernetische Organismus 812-3 sitzt im Gefängnis, weil er des Mordes an einem menschlichen Arbeiter überführt wurde, behauptet aber, dass er es nicht getan hat. Da die Beweise gegen ihn sprechen, muss seine Anwältin Aiya Ritsehrer Gründe für eine Berufung finden und die wahren Fakten des Falles aufdecken.
Da künstliche Lebensformen auf der Erde erst vor kurzem gesetzliche Rechte erhalten haben, sträubt sich der militärische Komplex auf Europa dagegen, dieselben Rechte auch auf dem jovianischen Mond einzuführen.
Aiya muss gegen ihre eigenen Vorurteile und die ihrer neuen Auftraggeber ankämpfen, um einen fairen Prozess für ihre Schützlinge zu erreichen, und gleichzeitig ihr eigenes zwischenmenschliches Drama meistern, bevor es zu spät ist.