Bewertung:

A Feigned Madness von Tonya Mitchell ist ein fesselnder historischer Roman über die Journalistin Nellie Bly, in dem ihre waghalsigen Undercover-Ermittlungen in einer Irrenanstalt der 1880er Jahre im Mittelpunkt stehen. Das Buch lässt den Leser in die Kämpfe eintauchen, mit denen Frauen zu jener Zeit konfrontiert waren, vor allem im Journalismus, und zeigt Bly als widerstandsfähige und entschlossene Persönlichkeit. Es fängt das Wesen von Blys Kampf gegen die gesellschaftlichen Normen und ihr Streben nach Gerechtigkeit wunderbar ein.
Vorteile:Der Roman wird für seine gut durchdachte Erzählweise, den fesselnden Schreibstil und die lebendige Darstellung der historischen Ereignisse gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzten die Entwicklung des Charakters von Nellie Bly und die Auseinandersetzung mit wichtigen Themen wie weibliche Selbstbestimmung, Mut und soziale Gerechtigkeit. Viele fanden es schwierig, das Buch aus der Hand zu legen, und bezeichneten es als fesselnd und inspirierend.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass bestimmte Abschnitte der Geschichte, insbesondere Nellies Einsatz in Mexiko, unnötig erschienen und die Erzählung in die Länge zogen. Kleinere Kritikpunkte betrafen das Tempo und die Darstellung von Blys Charakter als jugendlich und etwas naiv. Diese Aspekte haben jedoch den Gesamterfolg des Buches nicht wesentlich beeinträchtigt.
(basierend auf 87 Leserbewertungen)
A Feigned Madness
Das Irrenhaus auf Blackwell's Island ist eine menschliche Rattenfalle. Es ist leicht, hineinzukommen, aber wenn man einmal drin ist, ist es unmöglich, wieder herauszukommen. - Nellie Bly
Elizabeth Cochrane hat ein Geheimnis.
Sie ist nicht die Verrückte mit Amnesie, für die die Ärzte und Insassen von Blackwell's Asylum sie halten.
In Wahrheit arbeitet sie undercover für die New York World. Als der Chefredakteur sich weigert, sie einzustellen, weil sie eine Frau ist, schlägt Elizabeth einen Deal vor: Als Gegenleistung für einen Job gibt sie sich als Verrückte aus, um die Missstände in einer örtlichen Anstalt aufzudecken.
Als sie in der Anstalt ankommt, muss Elizabeth eine Entscheidung treffen: Soll sie dort nur Zeugin sein oder sich für die misshandelten Insassen einsetzen? Kann sie sich einmischen, ohne ihre Tarnung auffliegen zu lassen? Als der Leiter der Anstalt immer misstrauischer wird, weiß Elizabeth, dass ihr Plan - und ihr Traum, Journalistin in New York zu werden - in Gefahr ist.
Ein vorgetäuschter Wahnsinn ist ein sorgfältig recherchierter, fiktionalisierter Bericht über die Frau, die als tollkühne Reporterin Nellie Bly bekannt werden sollte. In einer Zeit, in der der Journalismus hart umkämpft war und die Zeitungen um jeden Preis um Leser kämpften, war Bly eine der ersten, die die Geschlechterschranke durchbrach - eine Frau, die durch ihre waghalsigen Heldentaten den Weg für Frauen ebnete, die um ihren Platz in der Welt kämpften.