Bewertung:

Das Buch „A Road Back From Schizophrenia“ (Ein Weg zurück von der Schizophrenie) von Arnhild Lauveng ist ein sehr persönlicher und aufschlussreicher Bericht über ihre Erfahrungen mit der Schizophrenie, der den von einer psychischen Krankheit betroffenen Lesern Hoffnung und Verständnis vermittelt. Sie unterstreicht die Bedeutung von Empathie und menschlicher Behandlung für Menschen, die an einer solchen Krankheit leiden, und zeigt gleichzeitig die Möglichkeiten der Genesung auf.
Vorteile:⬤ Bietet wertvolle Einblicke in die Erfahrung der Schizophrenie, sowohl aus persönlicher als auch aus beruflicher Sicht.
⬤ Bietet Hoffnung und Ermutigung zur Genesung und stellt die Vorstellung in Frage, dass Schizophrenie eine unheilbare Krankheit ist.
⬤ Das Buch ist in einem ansprechenden Stil geschrieben, so dass es für ein breites Publikum zugänglich ist.
⬤ Viele Leser fanden es ergreifend und inspirierend und betonten den Mut und die Weisheit der Autorin.
⬤ Ein nützliches Hilfsmittel für Familien und Freunde von Menschen mit Schizophrenie, das ihnen hilft, die Komplexität der Krankheit zu verstehen.
⬤ Einige Rezensionen kritisieren die Grammatik und den Stil der Übersetzung und weisen auf kleinere Mängel hin.
⬤ Einige Leser vermissen spezifische Details oder konkrete Ratschläge für die Genesung und wünschen sich mehr davon.
⬤ Einige Beschreibungen und Metaphern tragen möglicherweise nicht effektiv zum Verständnis des Lesers bei.
⬤ Einige Leser äußerten, dass die Erzählung an einigen Stellen unvollständig oder vage erscheint.
(basierend auf 23 Leserbewertungen)
A Road Back from Schizophrenia: A Memoir
Ein eindringlicher Bericht für Betroffene, ihre Familien und die Fachleute, die sich um sie kümmern.
Zehn Jahre lang litt Arnhild Lauveng als Schizophrene, ging monatelang oder sogar ein Jahr lang in der Klinik ein und aus. A Road Back from Schizophrenia gibt einen außergewöhnlichen Einblick in die Logik (und das Leben) eines Schizophrenen. Lauveng beleuchtet ihren Identitätsverlust, ihr Gefühl, von außen kontrolliert zu werden, und ihr Verhältnis zu den Stimmen, die sie hörte, und ihren manchmal erschreckenden Halluzinationen. Schmerzhafte Erinnerungen an Momente der Demütigung durch rücksichtsloses medizinisches Personal werden Lauvengs eigenem Verständnis dafür gegenübergestellt, dass solche Patienten nach außen hin irrational und oft gewalttätig sind. Sie malt eine surreale Welt - manchmal voller Schrecken und manchmal voller Schönheit -, in der "der Hauptmann" sie mit der Rute beherrscht und die Flure der Schule von Wölfen bevölkert sind.
Als bei ihr die Geisteskrankheit diagnostiziert wurde, betonte man, dass es sich um eine angeborene Krankheit handele und dass sie für den Rest ihres Lebens damit leben müsse. Heute bezeichnet sie sich jedoch als "ehemalige Schizophrene", nimmt keine Medikamente mehr gegen die Krankheit und arbeitet als klinische Psychologin. Obwohl Lauveng der psychiatrischen Versorgung manchmal kritisch gegenübersteht, führt sie ihren langsamen Weg zurück zur Gesundheit letztlich auf das engagierte medizinische Personal zurück, das sich die Zeit nahm, mit ihr zu sprechen, und das sie als eine Person sah, bei der lediglich eine Krankheit diagnostiziert wurde - und nicht die Krankheit selbst.