
A Wilder Wales: Traveller's Tales 1610-1831
Vor zweihundert Jahren war Wales eine fast vergessene Ecke Englands.
Die Reise durch das abgelegene Hochland zwischen verstreuten Siedlungen war oft eine Herausforderung, ebenso wie das Betreten eines Landes, in dem außerhalb der Städte nur wenige Menschen Englisch sprachen. Ohne guten Grund wurde es selten besucht.
A Wilder Wales führt den Leser anhand von Auszügen aus 35 Büchern, Zeitschriften und Journalen, die zwischen 1609 und 1831 geschrieben wurden, in die Vielfalt der Erfahrungen dieser Reisenden ein. In diesen Berichten, die von Gelegenheitsschreibern bis hin zu den Fortschritten eines Herzogs reichen, kommen Antiquare, Historiker und Liebhaber erhabener Landschaften vom Wye Valley bis zu den „britischen Alpen“ in Mittel- und Nordwales zu Wort. A Wilder Wales beleuchtet den erstaunlichen Wandel von einem armen ländlichen Hinterland zum Schmelztiegel der industriellen Revolution und zeigt, wie andere das Land und seine Menschen sahen.
Die Berichte beschreiben die Anfänge des Bergbaus in Parys Mountain (Anglesey) und Ceredigion sowie die frühen Kohleminen in Pembrokeshire und berichten über die Entstehung der Metallraffinerien in Swansea, Merthyr und in den Valleys. Neben der Beschreibung der Städte, der Landschaft und der Berge werden auch Religion, Bräuche, Politik sowie Essen und Trinken erörtert, wobei die walisische Sprache und Kultur aufgeschlossener betrachtet wird als in späteren Berichten.