Bewertung:

Das Buch ist ein fesselnder Erinnerungsbericht, der Einblicke in eine vergangene Ära Koreas gewährt, insbesondere durch die Erfahrungen der Autorin in einem traditionellen Fischerdorf. Es verbindet persönliche Anekdoten mit kulturellen Beobachtungen, was es zu einer wertvollen Lektüre für alle macht, die sich für Anthropologie und die koreanische Kultur interessieren.
Vorteile:Die Memoiren sind gut geschrieben, faszinierend und sehr lesenswert. Sie bieten großartige Geschichten und aufschlussreiche Beobachtungen über das Leben und die Kultur der Dorfbewohner im vorindustriellen Korea. Es ist für jeden empfehlenswert, der sich für Kulturanthropologie interessiert.
Nachteile:In der Rezension werden keine besonderen Nachteile hervorgehoben, aber einige Leser könnten die Konzentration auf eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort weniger nachvollziehbar finden, wenn sie zeitgenössische Erfahrungen bevorzugen.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
An Affair with Korea: Memories of South Korea in the 1960s
1966 lebte Vincent S. R.
Brant in Sokp'o, einem armen und abgelegenen südkoreanischen Fischerdorf an der Küste des Gelben Meeres, und führte dort sozialanthropologische Forschungen durch. Damals war die einzige Möglichkeit, Sokp'o zu erreichen, außer mit dem Boot, ein zweistündiger Fußmarsch entlang von Wanderwegen.
Diese Erinnerungen an seine Erfahrungen in einem Dorf ohne Strom, fließendes Wasser oder Telefon zeigen Brandts Versuche, sich an eine traditionelle, vorindustrielle Existenz in einer kleinen, fast völlig autarken Gemeinschaft anzupassen. Dieser lebendige Bericht über seine wachsende Bewunderung für eine alte Lebensweise, die dem Untergang geweiht war und die von den meisten Dorfbewohnern selbst verachtet wurde, beleuchtet eine soziale Welt, die fast vollständig verschwunden ist.