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An Analysis of Friedrich Nietzsche's Beyond Good and Evil
Kein Philosoph könnte ein besseres Beispiel für kreatives Denken in Aktion sein als Friedrich Nietzsche: ein deutscher Bilderstürmer, der die traditionell akzeptierten Ansichten der akademischen Philosophen systematisch angriff und versuchte, ihre wackelige Plattform einzureißen und durch eine eigene Plattform zu ersetzen. Kreative Denker sind Menschen, die Fragen und Themen auf neuartige Weise definieren, um neue Verbindungen, Erklärungen und Hypothesen zu schaffen - Menschen also, die ein Thema auf den Kopf stellen und es in einem völlig neuen Licht darstellen können.
Nietzsche nannte sie "Freigeister" - Menschen, die nicht bereit sind, die Dogmen der Vergangenheit zu akzeptieren und stattdessen selbst klar denken wollen. In Jenseits von Gut und Böse richtet Nietzsche sein Augenmerk auf nichts Geringeres als die Grundlagen unserer moralischen Annahmen und entfesselt eine kraftvolle, polemische Kritik an den moralischen Dogmen der Vergangenheit und seiner eigenen Zeit. Sein Buch, das bis heute eines der einflussreichsten Werke der Moralphilosophie ist, ist nicht nur ein Beispiel für kreatives Denken, sondern auch ein leidenschaftliches Argument für dessen Bedeutung.
Wie Nietzsche schrieb: "Die Moral in Europa ... ist die Moral der Herdentiere.
"Wenn man aber bereit ist, anders zu denken und sich von der Herde abzuheben, sind "andere (und vor allem höhere) Moralitäten ... möglich.
".