Bewertung:

In den Rezensionen wird Unzufriedenheit mit dem Buch geäußert und hervorgehoben, dass es sich um eine Analyse von Jane Jacobs' Werk und nicht um den Originaltext „The Death and Life of Great American Cities“ handelt. Viele Rezensenten sind der Meinung, dass der Titel und die Beschreibung den potenziellen Leser über den Inhalt in die Irre führen.
Vorteile:Über den Nutzen des Buches wurde nicht berichtet.
Nachteile:⬤ Der Titel und die Beschreibung sind irreführend
⬤ es handelt sich nicht um den Originaltext, sondern um eine Analyse
⬤ mehrere Rezensenten haben ihre Enttäuschung zum Ausdruck gebracht und wünschen eine Rückerstattung.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
An Analysis of Jane Jacobs's the Death and Life of Great American Cities
Obwohl Jane Jacobs keine formale Ausbildung in Stadtplanung hat, untersucht sie geschickt die Stärken und Schwächen der politischen Argumente, die von amerikanischen Stadtplanern in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg vorgebracht wurden. Sie glaubten, dass der effiziente Autoverkehr für die Entwicklung der amerikanischen Städte von größerem Wert sei als das Alltagsleben der dort lebenden Menschen.
In ihrem 1961 erschienenen Buch The Death and Life of Great American Cities nimmt Jacobs diese Argumente unter die Lupe und zeigt ihre Kurzsichtigkeit auf. Sie wertet die vorliegenden Informationen aus und kommt zu einer ganz anderen Schlussfolgerung: Stadtplaner ruinieren große Städte, weil sie nicht verstehen, dass es die soziale Interaktion in einer Stadt ist, die sie großartig macht. Vorschläge und Maßnahmen, die aus der Planungstheorie abgeleitet werden, berücksichtigen nicht die soziale Dynamik des Stadtlebens.
Sie hängen futuristischen Fantasien von einer modernen Lebensweise an, die nichts mit der Realität oder den Wünschen der Menschen in realen Räumen zu tun hat. Fachleute setzen sich für eine Trennung und Standardisierung ein, indem sie Gewerbe-, Wohn-, Industrie- und Kulturräume voneinander trennen.
Ein wirklich visionärer Ansatz in der Stadtplanung sollte jedoch Räume mit gemischter Nutzung, kurze, begehbare Blöcke, große Menschenansammlungen und eine Mischung aus neuen und alten Gebäuden umfassen. Dies schafft echte urbane Vitalität.