Bewertung:

Die Rezensionen des Buches zeigen, dass die Meinungen auseinandergehen. Während einige Leser die klare Analyse von „The Bell Curve“ schätzen und sie für akademische Zwecke nützlich finden, kritisieren viele andere, dass es sich um eine oberflächliche Zusammenfassung handelt, die nicht tief in den Originaltext eindringt. Mehrere Rezensenten äußern sich enttäuscht über den irreführenden Titel des Buches und argumentieren, dass es nicht das Originalwerk, sondern vielmehr eine Kritik daran darstellt.
Vorteile:Viele Leser fanden die Analyse klar, prägnant und hilfreich für das Verständnis der Konzepte von „The Bell Curve“. Sie wird als geeignet für akademische Lehrveranstaltungen beschrieben und bietet eine breite Diskussion über den Kontext, die Methodik und die Kritik am Originaltext.
Nachteile:Zahlreiche Rezensenten halten es für unzureichend und kritisieren, dass es zu sehr vereinfacht und nicht den eigentlichen Inhalt von The Bell Curve“ enthält. Das Buch wird als repetitiv, wenig tiefgründig und aufgrund seines Titels als irreführend angesehen. Einige Leser sind der Meinung, dass es ungerechtfertigte Kritik an den Originalautoren enthält, ohne dass dafür stichhaltige Beweise vorliegen.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
An Analysis of Richard J. Herrnstein and Charles Murray's the Bell Curve: Intelligence and Class Structure in American Life
Herrnsteins und Murrays The Bell Curve ist ein äußerst kontroverser Text, der ernste Fragen zu den Risiken aufwirft, die mit Argumentation und Interpretation verbunden sind.
Die zentrale Behauptung der Autoren ist, dass Intelligenz der wichtigste Faktor ist, der die sozialen Ergebnisse des Einzelnen bestimmt - und dass sie ein besserer Prädiktor für Leistung ist als Einkommen, Herkunft oder sozioökonomischer Status. Eine der wichtigsten Fragen, die das Buch aufwirft, ist die Erörterung der „Rassenunterschiede bei der Intelligenz“ und die Behauptung, dass es einen Zusammenhang zwischen den niedrigen Testergebnissen und den sozialen Ergebnissen von Afroamerikanern und ihrem mangelnden sozialen Aufstieg gibt.
Obwohl die Autoren eine Vielzahl von Daten zur Untermauerung ihrer Behauptungen vorlegen und interpretieren, gelingt es ihnen letztlich nicht, das Problem anzugehen, dass weder „Intelligenz“ noch „Ethnie“ in der Biologie, Anthropologie oder Soziologie allgemein anerkannte Definitionen haben. Infolgedessen wurde das Buch sowohl als „rassistisch“ als auch als „pseudowissenschaftlich“ bezeichnet, was seine Kritiker sowohl auf seine fehlerhafte Argumentation als auch auf seine unvorsichtige Interpretation von Beweisen zurückführen. Die Debatte dauert bis heute an, wobei Wissenschaftler beider Seiten heftig darüber streiten, was aus den von Herrnstein und Murray verwendeten Daten zu folgern ist.