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An Analysis of Seyla Benhabib's the Rights of Others: Aliens, Residents and Citizens
In Die Rechte der Anderen argumentiert Benhabib, dass die transnationale Bewegung von Menschen auf der ganzen Welt grundlegende Dilemmata in den Vordergrund gerückt hat, mit denen liberale Demokratien konfrontiert sind: Spannungen zwischen dem Bekenntnis eines Staates zu universellen Menschenrechten und seiner souveränen Selbstbestimmung auf der einen Seite und seinem Anspruch, seine nationalen Grenzen auf der anderen Seite zu regulieren.
Die Grenzen der politischen Zugehörigkeit in liberalen Demokratien werden neu konzeptualisiert, indem statt offener Grenzen „durchlässige“ Grenzen und ein Recht auf „gerechte Zugehörigkeit“ vorgeschlagen werden, wobei ein kosmopolitischer Föderalismus in der Tradition Kants befürwortet wird. Banhabibs Arbeit trifft den Kern von Schlüsselfragen, mit denen wir in einer Welt der Zwangsumsiedlung, des Brexit und des zunehmenden Protektionismus konfrontiert sind.