
An Analysis of Thomas Paine's Rights of Man
Thomas Paines Rights of Man von 1791 ist ein leidenschaftliches politisches Traktat, das zeigt, wie die Fähigkeiten des kritischen Denkens, der Bewertung und der Argumentation auf strittige Fragen angewendet werden können und müssen. Aufgeteilt in zwei Teile, ist Rights of Man erstens eine Antwort auf Edmund Burkes Argumente gegen die Französische Revolution, die er in seinen Reflections on the Revolution in France (ebenfalls in der Macat-Bibliothek erhältlich) dargelegt hat, und zweitens ein Argument dafür, wie man eine faire und gerechte Gesellschaft führen kann.
Der erste Teil ist ein nachhaltiger Auftritt in der Bewertung: Paine greift Burkes Argumente auf und legt systematisch dar, inwiefern Burkes Gründe gegen eine Revolution unzureichend sind, wenn man sie mit der Notwendigkeit einer gerechten Gesellschaft vergleicht, die nach einer universellen Vorstellung von den Rechten der Menschen als Individuen funktioniert. Der zweite Teil wendet sich der Untersuchung verschiedener politischer Systeme zu und legt ein stark strukturiertes Argument für universelle Rechte, eine klare, gesetzlich verankerte Verfassung und ein allgemeines Wahlrecht dar.
Obwohl Paine in vielerlei Hinsicht ein stärkerer Rhetoriker als ein klarer Denker ist, sind seine Gründe für die Bevorzugung der Demokratie gegenüber erblichen Regierungsformen überzeugend, kohärent und klar. Rights of Man ist eine Meisterklasse darin, wie man mit guter Argumentation ein überzeugendes Argument vorbringt.