Bewertung:

Die Rezensionen zeigen ein gemischtes Bild von „A Biography of Loneliness“ von Fay Bound Alberti. Das Buch wird für seine Erforschung der Einsamkeit aus einer sozialgeschichtlichen Perspektive anerkannt, insbesondere im Kontext der Moderne und des Kapitalismus. Einige Leser finden die Analyse jedoch unzureichend, insbesondere die literarischen Exkurse, während andere die emotionalen Reflexionen über das Wesen der Einsamkeit und die Einsamkeit schätzen.
Vorteile:Das Buch ist gut recherchiert und gut geschrieben und bietet ergreifende Einblicke in die Natur der Einsamkeit und ihre Unterscheidung von der Einsamkeit. Es regt zum Nachdenken über das Thema an und leistet gute Arbeit bei der Auseinandersetzung mit modernen Themen im Zusammenhang mit Einsamkeit und sozialen Medien.
Nachteile:Einige Kapitel, insbesondere diejenigen, die sich mit Literatur befassen, werden als schwach oder fade empfunden. Die Analyse des Buches wird als magerer als erwartet empfunden, und bestimmte tiefgreifende Erkundungen von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit werden vermisst. Ein Leser merkte auch an, dass es sich eher wie ein historischer Bericht über die literarische Einsamkeit anfühlt, als eine Erforschung der psychologischen Geschichte.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
A Biography of Loneliness: The History of an Emotion
Trotz der Befürchtungen des 21.
Jahrhunderts vor einer "Epidemie" der Einsamkeit wurde ihre Geschichte bisher sträflich vernachlässigt. A Biography of Loneliness bietet eine radikal neue Interpretation der Einsamkeit als emotionale Sprache und Erfahrung.
Anhand von Briefen und Tagebüchern, philosophischen Traktaten, politischen Diskussionen und medizinischer Literatur aus dem 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart zeigt die Historikerin Fay Bound Alberti, dass Einsamkeit kein ahistorisches, universelles Phänomen ist. Es handelt sich vielmehr um ein modernes Gefühl: Vor 1800 gab es keine Sprache dafür.
Und wo Einsamkeit festgestellt wird, ist sie nicht immer schlecht, sondern ein komplexer emotionaler Zustand, der sich je nach Klasse, Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit und Erfahrung unterscheidet. Anhand von aufschlussreichen Fallstudien wie Sylvia Plath, Königin Victoria und Virginia Woolf zeichnet A Biography of Loneliness die Entstehung der Einsamkeit als modernen und verkörperten emotionalen Zustand nach.