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A Tri-Generational Study of Language Choice & Shift in Port Harcourt
Dieses Buch ist als Lehrbuch für fortgeschrittene Studenten im Bereich der Zweisprachigkeit und Sprachwahl gedacht. Es berichtet über eine soziolinguistische Studie über die Sprachwahlmuster der ethnischen Minderheit der Ikwerre in Port Harcourt City, Nigeria.
Darüber hinaus zielt sie in erster Linie darauf ab, eine systematische und kohärente Darstellung des Ausmaßes und der Muster der Ikwerre-NPE-Zweisprachigkeit innerhalb der Ikwerre-Gemeinschaft vorzulegen, wobei der Schwerpunkt auf folgenden Aspekten liegt: den Mitteln, mit denen die Menschen in dieser Gemeinschaft zwei verschiedene Codes in ihren täglichen kommunikativen Interaktionen einsetzen, und den sozialen und einstellungsbedingten Beweggründen für die Sprachwahl sowohl auf Gruppen- als auch auf individueller Ebene. Um diese Ziele zu erreichen, hat die Studie die bereits bestehenden sprachlichen, sozioökonomischen und makrosoziologischen Besonderheiten der Ikwerre-Gemeinschaft berücksichtigt. Daher wurden die vorherrschenden lokalen Einstellungen zu Ikwerre und NPE durch die Einbeziehung von Tests mit übereinstimmenden Merkmalen untersucht, um unser Verständnis der Prozesse der Sprachwahl und -veränderung in der Gemeinschaft zu vertiefen.
Dies geschah, um zu zeigen, dass die gegenwärtigen lokalen sprachlichen Einstellungen in Verbindung mit persönlichen Netzwerken umfassendere und angemessenere Erklärungen dafür bieten, warum Mitglieder der Ikwerre-Gemeinschaft in Port Harcourt entweder Ikwerre und/oder NPE in ihren normalen täglichen Interaktionen wählen. Ausgehend von den in dieser Studie gemachten Beobachtungen und Erkenntnissen schlage ich eine Erklärung der Sprachwahlmuster vor, die in meinen Daten aus der Ikwerre-Gemeinde in Port Harcourt belegt sind, und zwar auf der Grundlage einer umfassenden Typologie, die direkt mit dem Kontinuum der Zweisprachigkeit in Verbindung gebracht werden kann.
Dieser Rahmen sollte auch auf ähnliche zweisprachige Gebiete auf der ganzen Welt anwendbar sein, die, wie Port Harcourt, in ihrer jüngeren Geschichte ein schnelles Wachstum der Großstadt als Ergebnis radikaler sozioökonomischer Veränderungen erlebt haben. Schließlich hoffe ich, dass der Leser im Laufe der Lektüre dieses Buches zu einem Punkt gelangt, an dem sein Verständnis und seine Wertschätzung für die Auswirkungen von Sprachkontakt in nicht-westlichen Gemeinschaften durch das Anschauungsmaterial in diesem Buch bereichert wird.