
An Introduction to the History of the Assyrian Church: or the Early Christians of the Sassanid Persian Empire, 100-640 A.D.
Diese aufschlussreiche Geschichte beleuchtet die frühe christliche Kirche in Assyrien zur Zeit des persischen Sassanidenreichs, das vom 2. bis zum 7. nachchristlichen Jahrhundert herrschte.
Der Autor hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Entwicklung des Christentums in dieser Zeit kohärent und fortlaufend zu schildern, damit die Leser verstehen, wie der christliche Glaube Wurzeln schlug und gedieh. Später wurde die etablierte Kirche des Ostens durch Verfolgungen von Personen bedroht, die sich der Verbreitung des Christentums widersetzten. Die hochentwickelte Kirchenhierarchie und das Ausmaß ihres Einflusses auf die Herrscher und die politischen Elemente des persischen Sassanidenstaates werden ausführlich beschrieben.
Das wohlhabende und aufstrebende sassanidische Persien erwies sich als fruchtbarer Boden für die Entwicklung der neuen religiösen Kultur. In einer Atmosphäre der Toleranz wurde im Nahen Osten eine Vielzahl von Religionen praktiziert, wobei sich das Christentum durchsetzte. Trotzdem gab es in vielen Gebieten des Sassanidenreichs nur wenige oder gar keine christlichen Gottesdienste, und Kirchen wurden nie auch nur annähernd auf dem gesamten Gebiet des Reichs errichtet.
Diese Zeit der Expansion erwies sich als kurzlebig: Im 4. Jahrhundert häuften sich die Verfolgungen, und im 7. Jahrhundert kam es zu einem verheerenden Krieg zwischen Persien und Byzanz, der von der Ausbreitung eines neuen Glaubens - des Islam - begleitet wurde. Zufälligerweise handelte die assyrische Kirche den Status einer Minderheitenreligion aus, der ihr für die folgenden Jahrhunderte rechtlichen Schutz und Fortbestand gewährte.