
An Introduction to the Sagas of Icelanders
An Introduction to the Sagas of Icelanders kombiniert einen zugänglichen Ansatz mit innovativer Wissenschaft und bietet aktuelle Perspektiven auf eine einzigartige mittelalterliche Literaturgattung, die die englischsprachige Welt seit mehr als zwei Jahrhunderten fasziniert.
Carl Phelpstead stützt sich auf den historischen Kontext, zeitgenössische Theorie und genaues Lesen, um unser Verständnis der isländischen Saga-Erzählungen über die frühe Geschichte der Insel zu vertiefen. Phelpstead erforscht die Ursprünge und das kulturelle Umfeld der Gattung und zeigt die reiche Vielfalt an mündlichen und schriftlichen Quellen auf, aus denen die Autoren bei der Erstellung der Sagas schöpften.
Er bietet neue, theoretisch fundierte Erörterungen wichtiger Themen wie nationale Identität, Geschlecht und Sexualität sowie Natur und Übernatürliches und setzt die altnordisch-isländischen Texte in Beziehung zu Fragen, die in den postkolonialen Studien, der feministischen und Queer-Theorie sowie der Ökokritik behandelt werden. Anschließend stellt er Lesarten ausgewählter einzelner Sagas vor und zeigt auf, wie die verschiedenen Quellentraditionen und thematischen Anliegen der Gattung zusammenwirken. Mit einem Überblick über die Geschichte der englischen Übersetzungen, der zeigt, wie diese durch Ideen über Identität angeregt und geformt wurden, und einem Glossar kritischer Begriffe ist dieses Buch ein unverzichtbares Hilfsmittel für Studierende der literarischen Form.
Ein Band der Reihe New Perspectives on Medieval Literature: Autoren und Traditionen, herausgegeben von R. Barton Palmer und Tison Pugh.