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A Matter of Identity
Jamike Nnorom, ein einziges männliches Kind seiner Familie, wurde in den Vereinigten Staaten von Amerika erzogen. Er kehrte in sein afrikanisches Dorf zurück, um nach Jahren der Abwesenheit seine verwitwete Mutter zu besuchen, in der Hoffnung, wieder nach Amerika zu kommen. Unter Umständen, mit denen er am wenigsten gerechnet hatte, konnte er nicht zurückkehren, sondern gründete stattdessen eine Familie. Dem Paar wird ein männliches Kind mit einem ungewöhnlichen Körpermerkmal geboren, und das Orakel bietet eine Weissagung für den Nachwuchs an.
A Matter of Identity ist die Fortsetzung von Ben Igwes preisgekröntem Debütroman Against the Odds. Mit seinem Interesse an menschlichen und nationalen Beziehungen, kulturellem Wachstum und Assimilation verwebt er geschickt Geschichte und kulturelles Ethos, insbesondere die philosophischen Lehren der Reinkarnation in der traditionellen Igbo-Gesellschaft, in diesem Roman. Das synergetische Handlungsarrangement des Autors und die kapselartige Dichte seines thematischen Konstrukts mit unzähligen Schauplätzen, die durch ihre thematische Verwandtschaft miteinander verwoben sind, und die mit bezaubernden Bildern und einer volkstümlichen Erzählweise wiedergegeben werden, zwingen den Leser dazu, sich unbewusst einer bezaubernden rhythmischen Prosa hinzugeben.
A Matter of Identity ist von anthropologischer Tragweite und Reichweite; es wirft mit nostalgischer Freude Vorahnungen auf, projiziert aber auch einen neuen Horizont der gegenseitigen Reintegration, die in Ahamefule symbolisiert wird, um die untrennbare Verbindung im afro-diasporischen Kontinuum zu unterstreichen und zu bekräftigen.