Eine freie Stimme der freien Welt": Die Wahrnehmung des RIAS Berlin in Ostdeutschland und in der DDR zwischen 1946 und 1953“

Eine freie Stimme der freien Welt": Die Wahrnehmung des RIAS Berlin in Ostdeutschland und in der DDR zwischen 1946 und 1953“ (Annika Witzel)

Originaltitel:

A Free Voice of the Free World": The perception of RIAS Berlin in East Germany and the GDR between 1946 and 1953"

Inhalt des Buches:

Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nachkriegszeit, Kalter Krieg, Note: 1,3, Universität Bonn (Institut f r Anglistik, Amerikanistik und Keltologie (IAAK)), Sprache: Deutsch: Englisch, Beschreibung: 1. Einleitung "Der RIAS war immer mehr als nur die Initialen einer amerikanischen Nachkriegsoperation im geteilten Berlin.

Für viele Menschen in Berlin und in Ostdeutschland war und ist der RIAS Berlin ein Teil ihres Lebens, ein Stück ihrer ganz persönlichen Biographie" (Kundler 2002: Vorwort) Diese Aussage machte Siegfried Buschschl ter, RIAS-Sendedirektor, im Oktober 1993, wenige Monate bevor die Geschichte des RIAS endete und die seines Nachfolgers, des Deutschlandradios, begann. Der RIAS, kurz für Rundfunk im Amerikanischen Sektor, wurde 1946 von der United States Information Agency in Berlin gegründet und hat in der deutschen Mediengeschichte der Nachkriegszeit eine bedeutende Rolle gespielt. Sein Motto "Eine freie Stimme der freien Welt" verdeutlicht die Zielsetzung des Senders und die Position, in der er sich selbst sah.

Die vorliegende Arbeit soll diese Rolle untersuchen und der Frage nachgehen, warum dieser Sender für die Menschen - insbesondere für die Menschen in Ostdeutschland und später in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) - so besonders war. Die Wirkung des RIAS auf die Menschen in Ostdeutschland und der DDR zu messen, mag unmöglich erscheinen, da es in diesen Gebieten offiziell verboten war, den Sender zu hören.

Dennoch hörten die Menschen zu, denn das Radio hatte den großen Vorteil, dass es fast überall zu empfangen war, während die Westpresse für die Menschen in Ostdeutschland nicht legal und leicht zugänglich war (Soldat 2008: 184). Daher ist es sehr wichtig, darauf hinzuweisen, dass die vorliegende Arbeit ein doppeltes Ziel verfolgt: Sie befasst sich nicht nur mit der Wahrnehmung des RIAS durch seine Zielgruppen in Ostdeutschland/DDR, sondern auch mit der Art und Weise, wie die ostdeutsche Regierung den Sender wahrnahm und auf ihn reagierte.

Das wichtigste historische Ereignis, das diese beiden Seiten zusammenbringt, ist der 17. Juni 1953, seit diesem Tag ist der RIAS.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9783656353294
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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