Bewertung:

Das Buch „Eine Gemeinschaft namens Taizé“ erforscht die Gemeinschaft von Taizé in Frankreich und gibt Einblicke in ihre Geschichte, ihr Ethos und ihr tägliches Leben. Es dient sowohl als informativer Führer für potenzielle Besucher als auch als inspirierender Bericht über das Engagement der Gemeinschaft für Versöhnung und geistliches Wachstum.
Vorteile:Das Buch bietet einen detaillierten historischen Hintergrund der Gemeinschaft von Taizé, Einblicke in das tägliche Leben und die Gottesdienstpraxis sowie praktische Reisetipps für Besucher. Die Leser schätzen den einnehmenden Schreibstil des Autors und seine Sensibilität für den Geist der Gemeinschaft. Das Buch bietet einen ganzheitlichen Einblick in die Erfahrung von Taizé und ist eine wertvolle Quelle für Einzelpersonen und Gemeinden, die an Erneuerung und Versöhnung interessiert sind.
Nachteile:Einige Leser merken an, dass bestimmte Informationen aufgrund der sich entwickelnden Gemeinschaft, insbesondere nach dem Tod ihres Gründers Frère Roger, veraltet sein könnten. Einige fanden Teile der Beschreibungen des täglichen Lebens weniger fesselnd, wenn sie bereits mit Taizé vertraut waren, was zum Überfliegen führte. Insgesamt sind einige der Meinung, dass es dem Buch an kritischer Analyse oder tieferer Erforschung mangelt.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
A Community Called Taize: A Story of Prayer, Worship and Reconciliation
Taize - das Wort ist vielen Menschen in der heutigen Kirche seltsam vertraut.
Vertraut vielleicht, weil die gesungenen Gebete von Taize in den Kirchen auf der ganzen Welt gut praktiziert werden. Seltsam aber auch, weil so wenig über Taize bekannt ist - von den historischen Anfängen bis zur Aussprache des Wortes selbst.
Wie sich herausstellt, lässt sich der Gottesdienst der Taize-Gemeinschaft am besten im Zusammenhang mit ihrer größeren Mission verstehen. An dem Tag, an dem Jason Brian Santos in der Gemeinschaft von Taize ankam, wurde ihr Leiter vor seinen Augen brutal ermordet. Die Art und Weise, wie die Gemeinschaft mit dieser Tragödie umging, veranlasste Santos nicht dazu, sie zu verlassen, sondern er sehnte sich danach, zu bleiben und mehr über diese Gruppe von Menschen zu erfahren, die auf so viel Böses mit Gnade und Liebe reagieren können.
In diesem Buch nimmt er uns mit auf eine Reise durch einen der ersten ökumenischen Mönchsorden der Welt, von seinen klösterlichen Ursprüngen im kriegsgebeutelten Süden Frankreichs in den 1940er Jahren bis hin zu seiner entstehenden Mission als Pilgerstätte und spirituellem Mittelpunkt für Millionen junger Menschen in der ganzen Welt. In A Community Called Taize (Eine Gemeinschaft namens Taize) lernen Sie die Ordensbrüder und die zahllosen Besucher und Freiwilligen kennen, die sich einer bescheidenen Mission verschrieben haben: der Kirche und der Welt Frieden und Versöhnung zu verkünden.“.