
A Genealogy of Bamboo Diplomacy: The Politics of Thai Dtente with Russia and China
1975 traf M. R.
Kurkrit Pramoj Mao Zedong, was schließlich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen und einen diskursiven Bruch mit der früheren Darstellung der kommunistischen Mächte als existenzielle Bedrohung markierte. In diesem Buch werden die Entstehung der Bambusdiplomatie und die thailändische Entspannungspolitik gegenüber Russland und China in den langen 1970er Jahren (1968-80) kritisch hinterfragt. 1968 war Thailand durch die Aussicht auf einen amerikanischen Rückzug aus dem indopazifischen Raum mit diskursiven Ängsten konfrontiert.
Daher entwickelte Thailand einen neuen Diskurs der Entspannung, um der sich rasch verändernden Weltpolitik gerecht zu werden und den hegemonialen Antikommunismus-Diskurs zu ersetzen. Auf diese Weise kam es zu einem politischen Kampf zwischen dem alten und dem neuen Diskurs.
Jittipat Poonkham argumentiert auch, dass die Bambusdiplomatie - die früher als klassische und kontinuierliche "Tradition" der thailändischen Diplomatie angesehen wurde - ihren Ursprung in der thailändischen Dtente hatte und seither zum Metanarrativ der thailändischen Diplomatie geworden ist. Auf der Grundlage eines genealogischen Ansatzes und multiaktueller Forschung untersucht dieses Buch drei Schlüsselepisoden der thailändischen Entspannungspolitik: Thanat Khoman (1968-71), M. R.
Kukrit Pramoj (1975-76) und General Kriangsak Chomanan (1977-80). Dieser Wandel äußerte sich in zahlreichen diplomatischen und diskursiven Praktiken wie der Ping-Pong-Diplomatie, der Petrodiplomatie, der Handels- und Kulturdiplomatie und den normalen Besuchen.