Bewertung:

Das Buch „A History of Modern Computing“ von Paul Ceruzzi bietet einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Computer von den 1940er Jahren bis zur heutigen Zeit. Es erörtert wichtige technologische Entwicklungen, Übergänge in der Branche und die sozialen und wirtschaftlichen Faktoren, die diese Veränderungen beeinflusst haben. Während viele Leser das Buch als fesselnd und informativ empfinden, gibt es Kritik an den Auslassungen und dem Rückgriff auf Sekundärquellen.
Vorteile:⬤ Umfassende Darstellung der Evolution der Computer und der wichtigsten technologischen Entwicklungen.
⬤ Fesselnder Schreibstil, der sowohl für Enthusiasten als auch für weniger erfahrene Leser verständlich ist.
⬤ Reichhaltige Bibliographie und Literaturhinweise für weitere Recherchen.
⬤ Bietet einen Einblick in die sozialen und wirtschaftlichen Einflüsse auf die Geschichte der Computertechnik.
⬤ Unterhaltsame Lektüre für alle, die sich für Computergeschichte interessieren.
⬤ Lässt kritische Aspekte der Computergeschichte wie den Einfluss von Heimcomputern, Spielen und Softwareentwicklungsparadigmen aus.
⬤ Fehlt die Originalforschung und enthält Berichte aus zweiter Hand, was zu einigen Ungenauigkeiten führt.
⬤ Technische Versäumnisse, wie die Nichterwähnung wichtiger Persönlichkeiten wie Shockley oder grundlegender Innovationen wie der Erfindung des Transistors.
⬤ Einige Leser fanden, dass es sich eher um eine Hardware-Geschichte handelt und die Entwicklung der Software vernachlässigt wird.
(basierend auf 24 Leserbewertungen)
A History of Modern Computing
Vom ersten digitalen Computer bis zum Dot-Com-Crash - eine Geschichte von Individuen, Institutionen und den Kräften, die zu einer Reihe dramatischer Veränderungen führten.
Diese fesselnde Geschichte behandelt die moderne Computertechnik von der Entwicklung des ersten elektronischen Digitalcomputers bis zum Dot-Com-Crash. Der Autor konzentriert sich auf fünf Schlüsselmomente des Übergangs: die Umwandlung des Computers in den späten 1940er Jahren von einem spezialisierten wissenschaftlichen Instrument zu einem kommerziellen Produkt.
Das Aufkommen von Kleinsystemen in den späten 1960er Jahren.
Der Beginn des Personal Computing in den 1970er Jahren.
Die Verbreitung von Netzwerken nach 1985.
Und, in einem für diese Ausgabe geschriebenen Kapitel, der Zeitraum 1995-2001. Das neue Material konzentriert sich auf die Microsoft-Kartellklage, den Aufstieg und Fall der Dot-Coms und das Aufkommen von Open-Source-Software, insbesondere Linux. Innerhalb der chronologischen Erzählung verfolgt das Buch mehrere sich überschneidende Themen: die Entwicklung des internen Designs von Computern.
Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung und des Kalten Krieges.
Die langfristige Rolle von IBM als Akteur und als Zielscheibe für aufstrebende Unternehmer.
Die Entwicklung der Software von einem verborgenen Element zu einer Hauptfigur in der Geschichte der Computertechnik.
Und die immer wiederkehrende Frage nach dem Stellenwert von Informationen und Computern in einer demokratischen Gesellschaft. Der Schwerpunkt liegt auf den Vereinigten Staaten (auch wenn Europa und Japan an entscheidenden Stellen in die Geschichte einfließen), auf der Datenverarbeitung an sich und nicht auf Anwendungen wie der künstlichen Intelligenz, und auf Systemen, die kommerziell verkauft und in großen Mengen installiert wurden.