Bewertung:

Das Buch „A History of Celibacy“ von Elizabeth Abbott bietet eine umfassende Erforschung des Zölibats in verschiedenen Kulturen und historischen Kontexten. Es befasst sich sowohl mit den positiven Aspekten als auch mit den dunklen Seiten der Zölibatspraxis und regt zum Nachdenken an. Während einige Leser die Gründlichkeit und den fesselnden Schreibstil schätzen, kritisieren andere die Voreingenommenheit und mögliche Ungenauigkeiten in der historischen Interpretation.
Vorteile:⬤ Gründliche und umfassende Analyse des Zölibats in verschiedenen Kulturen und Geschichten.
⬤ Fesselnder und zugänglicher Schreibstil, der das Interesse des Lesers aufrecht erhält.
⬤ Gibt Einblicke in die sozialen, religiösen und moralischen Kontexte des Zölibats.
⬤ Regt zu nachdenklichen Diskussionen über komplexe Themen wie Selbstbestimmung und Sexualität an.
⬤ Wahrgenommene Voreingenommenheit gegenüber dem Christentum und Männern, was zu einer möglicherweise verzerrten Darstellung führt.
⬤ Einigen Aussagen mangelt es im Vergleich zu anderen wissenschaftlichen Werken an historischer Tiefe und Genauigkeit.
⬤ Einige Leser empfanden die Darstellung der Frauen in der Geschichte als zu negativ oder zu vereinfachend.
⬤ Einige Leser stellten Widersprüche zu anderen historischen Darstellungen fest.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
A History of Celibacy
Das Zölibat ist eine weltweite Praxis, die oft übernommen, aber selten diskutiert wird.
In Elizabeth Abbotts faszinierender und weitreichender Geschichte wird er nun in all seinen verschiedenen Formen untersucht: Er prägt das religiöse Leben, konditioniert Athleten und Schamanen, taucht in der klassischen Poesie und Lagerliteratur auf, klingt in den Stimmen der Kastraten mit und durchdringt die antike Mythologie. Der Zölibat, der in jeder Gesellschaft der Vergangenheit anzutreffen ist und sowohl von anonymen als auch von legendären Persönlichkeiten praktiziert wurde (die heilige Katharina, Jeanne d'Arc, Leonardo da Vinci, Elisabeth I., Gandhi), hat ebenso viele Geschichten wie Anhänger.