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A Story for All Americans: Vietnam, Victims, and Veterans
Eine Geschichte für alle Amerikaner: Vietnam, Victims, and Veterans (früherer Titel: Touched by the Dragon) schildert detailliert die Kriegsgeschichten durchschnittlicher Soldaten und Soldatinnen - manche heldenhaft, manche erschreckend, manche amüsant, manche fast unglaubwürdig. Das Werk ist ein historisches Kompendium faszinierender und fesselnder Geschichten, die in einem Themenformat verwoben sind.
Was dieses Buch jedoch wirklich einzigartig macht, ist die Abwesenheit von literarischer Überheblichkeit. Die Veteranen, die mündlich berichten, sprechen in einer nüchternen, sachlichen Art und Weise. Aus der Sicht der Veteranen werden die Erlebnisse von Infanteriesoldaten, einem Fliegeroffizier, einem Sanitäter, einer Krankenschwester, einem Pionier, einem Nachrichtensoldaten und verschiedenen Hilfskräften in der ersten Person geschildert.
Die Persönlichkeiten treten allmählich hervor, wenn die Veteranen über ihre Vorkriegszeit, ihre Ausbildung und Vorbereitung auf Vietnam und ihre tatsächlichen Erfahrungen im Land sprechen. Die Geschichten handeln von Angst und Überleben: von der Paranoia, nicht zu wissen, wer oder wo der Feind war; von den Kugeln, Raketen und Mörsern, die einen Körper zerfetzen oder ein Leben in einem Augenblick auslöschen konnten; und davon, mit einer CMH nach Hause zu gehen - nicht mit der Congressional Medal of Honor, sondern mit einem Sarg mit Metallgriffen.
Die Veteranen sprechen auch von Freundschaften und einfachen Taten der Freundlichkeit. Vor allem aber sprechen sie von Heilung - sowohl körperlich als auch geistig.