Bewertung:

Das Buch bietet einen breiten Überblick über die Geschichte des Krieges und behandelt wichtige Ereignisse und Strategien in verschiedenen Kulturen und Zeiträumen. Während viele Rezensenten die globale Perspektive und die Vertiefung bestimmter Themen wie Assyrer und Byzantiner schätzen, kritisieren andere, dass wichtige Regionen nicht ausführlich genug behandelt werden, der Inhalt langweilig ist und kaum neue Informationen geboten werden.
Vorteile:Bietet eine globale Perspektive auf die Kriegsgeschichte, detaillierte Abschnitte über Assyrer, Byzantiner und Mongolen, nützlich für Studenten und Strategen, bietet Einblicke in die Entwicklung der Kriegsführung und militärischen Strukturen.
Nachteile:Fehlender detaillierter Bericht über Regionen wie Afrika, Amerika und Südostasien, wird als langweilig und chaotisch empfunden, eher als akademische denn als fesselnde Erzählung angesehen, enthält redundante Informationen für diejenigen, die mit dem Thema vertraut sind, und einige Kritiker erwähnen sachliche Ungenauigkeiten.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
A Global History of War: From Assyria to the Twenty-First Century
Viele Bücher befassen sich mit bestimmten Kriegen, aber nur wenige untersuchen die Geschichte des Krieges weltweit und aus einer evolutionären Perspektive. A Global History of War ist eines der ersten Werke, das sich nicht auf die Auswirkungen des Krieges auf die Zivilisationen konzentriert, sondern darauf, wie die Zivilisationen die Kunst und die Ausführung des Krieges beeinflussen.
Der weltbekannte Gelehrte Gerard Chaliand konzentriert sich auf die Völker und Kulturen, die bestimmt haben, wie Krieg geführt wird, und zeigt die dauerhaften historischen Folgen von Kämpfen auf. Er bietet ein einzigartiges Bild der großen geopolitischen und zivilisatorischen Zusammenstöße, die unsere gemeinsame Geschichte erschüttert und uns zu dem gemacht haben, was wir heute sind. Chaliands Fragen provozieren ein neues Verständnis der Entwicklung von bewaffneten Konflikten.
Wie sind die wichtigsten außereuropäischen Imperien entstanden und untergegangen? Welche entscheidende Rolle spielten die Nomaden der eurasischen Steppen und ihre Nachkommen? Chaliand beleuchtet die Militärkulturen und Kriegstraditionen der großen eurasischen Reiche, darunter die Türkei, China, Iran und die Mongolei. Auf der Grundlage von fünfzehn Jahren Forschung bietet dieses Buch eine neue militärische und strategische Perspektive auf die Krisen und Konflikte, die die heutige Weltordnung geprägt haben.