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An Irish Passion for Justice: The Life of Rebel New York Attorney Paul O'Dwyer
An Irish Passion for Justice (Eine irische Leidenschaft für Gerechtigkeit) enthüllt das Leben und die Arbeit von Paul O'Dwyer, dem irischstämmigen und typisch New Yorker Aktivisten, Politiker und Anwalt, der im 20. Jahrhundert vor Gericht und auf den Barrikaden für die Rechte der Unterdrückten und Ausgegrenzten kämpfte.
Robert Polner und Michael Tubridy schildern O'Dwyers juristische Kreuzzüge, politische Kampagnen und bürgerliche Interaktionen und beschreiben geschickt, wie er sich einen prinzipientreuen und progressiven Weg durch die politische Maschinerie von New York City und die reaktionäre Landschaft des Kalten Krieges in Amerika bahnte. Polner und Tubridys dynamische, eindringliche Darstellung zeigt O'Dwyers konsequent linke Politik und seine Verteidigung von angeklagten Kommunisten in der Arbeiterbewegung, was ihn innerhalb und außerhalb der irisch-amerikanischen Gemeinschaft scharfer Kritik aussetzte. Dennoch verschafften ihm seine Überzeugungen, seine Loyalität zu seinem Bruder William, der nach dem Zweiten Weltkrieg Bürgermeister der Stadt war, und sein Einfluss in irisch-amerikanischen Kreisen auch Respekt und Unterstützung. Er kämpfte für die Gründung Israels, organisierte schwarze Wähler während der Bürgerrechtsbewegung und prangerte als aufständischer demokratischer Kandidat für den US-Senat den Vietnamkrieg an. Schließlich warb er den künftigen Präsidenten Bill Clinton an, um den Unruhen in Nordirland ein Ende zu setzen. Wie die Autoren zeigen, war O'Dwyer sowohl ein Mann seiner Zeit als auch ein Politiker jenseits seiner Jahre.
An Irish Passion for Justice erzählt eine spannende und inspirierende Geschichte von New Yorker Einwanderern, die zeigt, wie ein einzelner Mensch, geprägt von Geschichte und Gemeinschaft, die Welt verändern kann, wenn er seinen Idealen treu bleibt.