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A Crisis of Civility?: Political Discourse and Its Discontents
Der Zustand des politischen Diskurses in den Vereinigten Staaten ist für viele Amerikaner ein Thema, das ihnen Sorgen bereitet. Politische Unhöflichkeit ist nicht nur ein Problem der politischen Eliten.
Auch die politischen Gespräche zwischen den amerikanischen Bürgern sind schwieriger und angespannter geworden. Die Präsidentschaftswahlen 2016 waren von einer Wahlkampfrhetorik geprägt, die darauf abzielte, die breite Öffentlichkeit zu entflammen. Doch die Wahl 2016 war sicherlich nicht die einzige Ursache für die Unhöflichkeit der Bürger. In den letzten Jahren gab es viele Fälle, in denen der vernünftige Diskurs an unseren Universitäten und anderen öffentlichen Orten bedroht war.
Dieses Buch wurde als Reaktion auf diese Probleme geschrieben. Es präsentiert und entwickelt eine fundiertere Diskussion darüber, was Höflichkeit ist, warum sie wichtig ist, welche Faktoren zu ihr beitragen können und welche Folgen sie für das demokratische Leben hat. Die hier versammelten Autoren gehen drei Hauptfragen nach: Ist der Zustand des amerikanischen politischen Diskurses heute wirklich so schlecht, verglichen mit früheren Epochen?
Welche Lehren können wir aus den Wahlen 2016 in Bezug auf die Zivilisiertheit ziehen?
Und wie haben technologische Veränderungen wie die Entwicklung von Online-Nachrichten und anderen medialen Kommunikationsmitteln die Art unseres Diskurses verändert?
Dieses Buch versucht, ein kohärentes, ziviles Gespräch zwischen unterschiedlichen zeitgenössischen Perspektiven in Politikwissenschaft, Kommunikation, Geschichte, Soziologie und Philosophie zu entwickeln. Dieser multidisziplinäre Ansatz trägt dazu bei, über die Herausforderungen des zivilen Diskurses nachzudenken, Zivilität zu definieren und ihre Folgen für das demokratische Leben im digitalen Zeitalter aufzuzeigen. In diesem leicht verständlichen Text legt eine hochkarätige Gruppe von Autoren den Grundstein für die künftige Diskussion über Zivilität.