
A Cultural History of Color in the Age of Industry
Eine Kulturgeschichte der Farbe im Zeitalter der Industrie deckt den Zeitraum von 1800 bis 1920 ab, als die Welt die Farbe wie nie zuvor zu schätzen wusste. Erfindungen wie Dampfkraft, Lithografie, Fotografie, Elektrizität, Automobile, Luftfahrt und preiswerterer Farbdruck trugen alle zu einer neuen Begeisterung für Farbe bei. Die Verfügbarkeit von Pigmenten und farbigen Produkten - ermöglicht durch neue Technologien, industrielle Fertigung, Kommerzialisierung und Urbanisierung - nahm ebenfalls stark zu, ebenso wie illustrierte Druckerzeugnisse für den Massenmarkt. Farbe, sowohl im wörtlichen als auch im übertragenen Sinne, wurde zu einem Ausdrucksmittel für Künstler, Designer und Schriftsteller.
Farbe prägt die Erfahrung des Einzelnen mit der Welt und auch die Art und Weise, wie die Gesellschaft bestimmten Räumen, Gegenständen und Momenten Bedeutung verleiht. Das 6-bändige Set der Kulturgeschichte der Farbe untersucht, wie Farbe in den letzten 5000 Jahren geschaffen, gehandelt, verwendet und interpretiert wurde. Die Themen, die in jedem Band behandelt werden, sind Farbphilosophie und -wissenschaft, Farbtechnologie und -handel, Macht und Identität, Religion und Ritual, Körper und Kleidung, Sprache und Psychologie, Literatur und darstellende Kunst, Kunst, Architektur und Interieur sowie Artefakte.
Alexandra Loske ist Kuratorin am Royal Pavilion and Museums, Brighton, UK.
Band 5 der Reihe Kulturgeschichte der Farbe.
General Editors: Carole P. Biggam und Kirsten Wolf.