
A Cultural History of Dress and Fashion in the Age of Empire
Im Laufe des 19. und frühen 20.
Jahrhunderts veränderte sich die Herstellung von Kleidung dramatisch: Sie wurde nicht mehr überwiegend in kleinen Mengen von Hand gefertigt, sondern in großen Mengen maschinell hergestellt. Die zunehmende Demokratisierung des Erscheinungsbildes machte neue Moden breiter verfügbar, ließ aber gleichzeitig die Notwendigkeit, den sozialen Rang zu differenzieren, dringlicher erscheinen. In diesem Zeitalter des Imperiums wurde die Kodierung von Klasse, Geschlecht und Rasse häufig auf komplexe Weise durch Kleidung verhandelt, von modischer Kleidung, die den weiblichen Körper einschränkte oder übertrieb, bis hin zu befreiender Reformkleidung, von sich selbst definierenden schwarzen Dandys bis hin zu den Unterdrückungen und Widerständen der Sklavenkleidung.
A Cultural History of Dress and Fashion in the Age of Empire ist mit über 100 Abbildungen reich illustriert und stützt sich auf eine Fülle von Bild-, Text- und Objektquellen. Die Essays befassen sich mit Textilien, Produktion und Vertrieb, Körper, Glauben, Geschlecht und Sexualität, Status, ethnischer Zugehörigkeit sowie visuellen und literarischen Darstellungen und veranschaulichen die Vielfalt und kulturelle Bedeutung von Kleidung und Mode in dieser Zeit.