
A Cultural History of the Home in the Age of Enlightenment
In der Zeit der Aufklärung konnte sich das Wort "Heimat" auf einen bestimmten und definierten physischen Lebensraum, auf den Ort des häuslichen Lebens und auf ein Konzept beziehen, das mit Vorstellungen von Wurzeln, Herkunft und Rückzug verbunden war.
Die Veränderungen, die die Aufklärung mit sich brachte, schufen die Voraussetzungen dafür, dass sich der Begriff des Heims in dreierlei Hinsicht veränderte und weiterentwickelte. Erstens beeinflussten die literarischen und kulturellen Manifestationen, die sich mit Fragen der Erziehung, der sozialen Ordnung und Unordnung, der Sensibilität und der Sexualität befassten, die Hausarbeit.
Zweitens spielten die visuelle und materielle Kultur des Hauses eine Rolle, die sich in Druckerzeugnissen, Porträts, Literatur, Gegenständen und Produkten sowie Kleidung und Mode manifestierte. Drittens ging es um industrielle und soziologische Aspekte wie Konzepte von Luxus, Fortschritt, Handel und Technologie, Konsum, Häuslichkeit und die Vorstellung von öffentlichen und privaten Räumen innerhalb eines Hauses. In den Kapiteln dieses Bandes werden daher Fragen des Wohnens aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert und reflektiert.
Die Häuser der Aufklärung werden im Hinblick auf ihre Bedeutung und ihren Sinn untersucht; die Personen, die sie bewohnten; die Gebäude und ihre Möbel und Einrichtungsgegenstände; die Arbeit, die in ihnen verrichtet wurde; die unterschiedlichen Rollen von Männern und Frauen; das Wesen der Gastfreundschaft und die wichtige Rolle der Religion im Haus. Zusammengenommen geben sie einen wertvollen Überblick über die Sitten, Gebräuche und die Funktionsweise des Hauses der Aufklärung.