Bewertung:

Derzeit gibt es keine Leserbewertungen. Die Bewertung basiert auf 7 Stimmen.
A Luminous Brotherhood: Afro-Creole Spiritualism in Nineteenth-Century New Orleans
Inmitten eines Booms spiritueller Experimente im 19.
Jahrhundert praktizierte der Cercle Harmonique, eine bemerkenswerte Gruppe von Männern afrikanischer Abstammung, den Spiritualismus im streng katholischen New Orleans von kurz vor dem Bürgerkrieg bis zum Ende der Rekonstruktion. In dieser ersten umfassenden Geschichte des Cercle beleuchtet Emily Suzanne Clark, wie sich höchst unterschiedliche religiöse Praktiken auf bedeutende Weise durch das amerikanische Leben, die Kultur und die Geschichte schlängeln.
Clark zeigt, dass der Glaube und die Praktiken des Spiritualismus den Afro-Creolen dabei halfen, die politischen und sozialen Veränderungen in New Orleans zu vermitteln, als freie Schwarze unter zunehmend restriktiven Gesetzen litten und dann auf gewaltsamen Widerstand gegen das Wahlrecht und die Rassengleichheit stießen. Anhand faszinierender Aufzeichnungen über tatsächliche Séancen, das Leben der Medien und größere städtische und nationale Zusammenhänge zeigt Clark, wie die Botschaften, die der Cercle aus der Geisterwelt empfing, seinen Mitgliedern nicht nur reiche religiöse Erfahrungen boten, sondern auch ein Forum für politischen Aktivismus, der von republikanischen Idealen inspiriert war. Botschaften von verstorbenen Seelen wie Francois Rabelais, Abraham Lincoln, John Brown, Robert E.
Lee, Emanuel Swedenborg und sogar Konfuzius diskutierten über Regierungsstrukturen, den moralischen Fortschritt der Menschheit und Gleichheit. Die afrokreolischen Spiritualisten wurden ermutigt, weiterhin für Gerechtigkeit in einer neuen Welt zu kämpfen, in der helle Geister die rassischen Körper ersetzen würden.