Bewertung:

Das Buch erforscht das Konzept des Anthropozäns und beleuchtet die Auswirkungen menschlicher Aktivitäten auf den Planeten sowie die Folgen geologischer Studien, die mit Fragen der sozialen Gerechtigkeit verknüpft sind. Es übt Kritik an den traditionellen geologischen Erzählungen und konzentriert sich dabei insbesondere auf Kolonialismus und Rassismus. Allerdings wird das Buch wegen seines dichten akademischen Jargons und seiner mangelnden Klarheit kritisiert, was es für manche Leser unzugänglich macht.
Vorteile:⬤ Nachdenklich stimmende Konzepte
⬤ liefert eine wichtige Kritik des Anthropozäns und seiner rassistischen und kolonialen Implikationen
⬤ schön geschriebener Stil
⬤ wichtige Botschaften über Umweltgerechtigkeit
⬤ empfohlen für diejenigen, die bereit sind, sich tief in die Materie einzuarbeiten.
⬤ Schwerer akademischer Jargon, der schwer zu verstehen sein kann
⬤ nicht auf ein allgemeines Publikum ausgerichtet
⬤ potenziell irreführende Verwendung geologischer Terminologie
⬤ einige Leser empfanden es als prätentiös und übermäßig langatmig
⬤ kann erhebliche Anstrengungen erfordern, um es zu verstehen.
(basierend auf 15 Leserbewertungen)
A Billion Black Anthropocenes or None
Umschreiben der "Ursprungsgeschichten" des Anthropozäns
Keine Geologie ist neutral, schreibt Kathryn Yusoff. A Billion Black Anthropocenes or None (Eine Milliarde schwarze Anthropozäne oder keine) geht der Frage nach, wie die Grammatik der Geologie die Grundlage für die Etablierung der extraktiven Ökonomien des subjektiven Lebens und der Erde unter Kolonialismus und Sklaverei ist. Yusoff initiiert ein transdisziplinäres Gespräch zwischen feministischer Schwarzer Theorie, Geographie und den Geowissenschaften, indem sie die Politik des Anthropozäns im Kontext von Rasse, Materialität, Tiefenzeit und dem Nachleben der Geologie thematisiert.
Forerunners ist eine Reihe von bahnbrechenden digitalen Werken, die in der Entwicklung begriffen sind. Zwischen frischen Ideen und fertigen Büchern geschrieben, stützt sich Forerunners auf wissenschaftliche Arbeiten, die in namhaften Blogs, sozialen Medien, Konferenzplenarsitzungen, Zeitschriftenartikeln und der Synergie des akademischen Austauschs entstanden sind. Das ist graue Literatur: Hier findet intensives Denken, Veränderung und Spekulation in der Wissenschaft statt.