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A Mine to Make a Mine: Financing the Colorado Mining Industry, 1859-1902
Der sagenumwobene Goldsucher und sein treuer Esel durchkämmten die Hügel der Rocky Mountains auf der Suche nach dem einen großen Erzvorkommen.
Dicht hinter dem Goldsucher - und angezogen von der gleichen Vision - kam der Spekulant. Kapital, ein knappes, aber an der Grenze unverzichtbares Gut, wurde von den Spekulanten bereitgestellt und ermöglichte die Entwicklung einer Hartgestein-Bergbauindustrie, die die frühe Geschichte der Region mitprägte.
Zwischen dem Bürgerkrieg und der Jahrhundertwende waren die Gold- und Silberminen von Colorado ein schillerndes, unappetitliches, aber wichtiges Element in der amerikanischen Finanzszene und in der Wirtschaftsgeschichte des Westens. Joseph E. King liefert auf der Grundlage zeitgenössischer Quellen die erste umfassende und wissenschaftliche Untersuchung der östlichen Investoren in Colorado und stellt die weit verbreitete Vorstellung in Frage, dass östliche Investoren kaum mehr taten als die Minen von Colorado auszubeuten.
Es ist nicht verwunderlich, dass der Goldsucher und die von ihm besuchten Boomtowns die Phantasie der Historiker oft auf Kosten der späteren Phasen der Entwicklung der Mineralienindustrie angeregt haben. Professor King hebt die Beiträge von Förderern, Geschäftsleuten und Bergbauingenieuren zur Entwicklung des „Wilden Westens“ hervor.