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A Nation Adrift: The 1944-1945 Wartime Diaries of Miksa Fenyő
Miksa Fenyő (1877-1972), ein ungarischer Schriftsteller und Intellektueller, war Parlamentsabgeordneter und kurzzeitig auch Mitglied des ungarischen Kabinetts.
Er wurde von den ungarischen Faschisten und Hitler verfolgt und musste 1944 nach der Besetzung Ungarns durch die deutschen Alliierten untertauchen. Diese Memoiren sind sein Tagebuch über die zehn Monate, in denen er untergetaucht war.
Geschrieben von einem gelehrten, gut informierten Mann, der sich zwar von Unterschlupf zu Unterschlupf bewegte, aber dennoch in der Lage war, die Ereignisse dieser Zeit mit seinem Verstand zu betrachten, der sich bewusst war, was in seinem Land geschah und welche Gräueltaten in seinem Namen verübt wurden, der aber nie seinen Geist und seine Hoffnung verlor. Fenyős Angst galt nie sich selbst, sondern seiner Familie und seinen langjährigen Freunden. Dies ist ein eindrucksvolles Tagebuch und eine „Echtzeit“-Erzählung einer der verheerendsten und beschämendsten Perioden der ungarischen Geschichte.
Übersetzt von seinem Sohn, Mario Fenyő, einem bekannten Historiker und Übersetzer, ist dieses Buch, das ein wertvoller Bericht über diese Zeit ist, der es schon lange verdient hat, dem englischsprachigen Leser zugänglich gemacht zu werden, nun endlich auf Englisch erhältlich. Es besteht kein Zweifel, dass es seinen Platz unter den eindringlichsten Tagebüchern, die über den Holocaust geschrieben wurden, einnehmen wird.