Bewertung:

Das Buch „Eine Ordnung außerhalb der Zeit“ stellt eine Mischung aus tiefen spirituellen Einsichten und historischen Interpretationen biblischer Erzählungen dar und konzentriert sich auf das Konzept des höheren Selbst und die Verbindung zwischen verschiedenen religiösen Traditionen. Während einige Leser das Buch als fesselnd und reich an intuitiver Weisheit empfanden, kritisierten andere, dass es nicht mit den traditionellen Lehren übereinstimme.
Vorteile:Die Leser schätzten die authentischen und intuitiven Einsichten des Buches und hoben die fesselnde Erzählung und die tiefgründigen Lehren über das heilige Erbe des ägyptisch-jüdisch-christlichen Westens hervor. Die Perspektive des Autors auf das Höhere Selbst und den Individuationsprozess wurde als interessant und wertvoll für ernsthaft spirituell Suchende empfunden.
Nachteile:In einigen Rezensionen wurde kritisiert, dass das Buch nach der Erörterung des Einflusses Konstantins auf die biblischen Interpretationen in das abschweift, was sie als Unwahrheiten empfanden. Es wurden Bedenken geäußert, dass die weiblichen Aspekte in der spirituellen Erzählung weggelassen wurden, was zu einer unausgewogenen Darstellung von Gott und Spiritualität führte.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
An Order Outside Time: A Jungian View of the Higher Self from Egypt to Christ
Die Linie der westlichen Spiritualität begann in Ägypten und setzte sich bis zur Zeit Christi fort. Ist sie in den Jahren seither ins Stocken geraten? Robert Clarke sagt: Ja, das ist sie.
In The Four Gold Keys (Die vier goldenen Schlüssel) argumentierte Clarke, ausgehend von seiner eigenen Spiritualisierung in den psychischen Tiefen, dass der Ausweg aus dem grundlegenden Atheismus der westlichen Zivilisation in den psychologischen Lehren des Schweizer Psychologen Carl Jung liegt. In An Order Outside Time (Eine Ordnung außerhalb der Zeit) interpretiert Clarke die westliche Spiritualität unter Verwendung der Jung'schen Symbolik neu, um zu zeigen, dass die großen Geschichten des alten Ägyptens sowie des Alten und Neuen Testaments Prozesse dessen sind, was Jung Individuation nannte.
Dies ist die Reise des Einzelnen vom niedrigsten zum höchsten Selbst, von Osiris zu Horus, von Moses zu Josua, von David zu Salomon, von Johannes dem Täufer zu Jesus Christus. Diese Paarungen spiegeln auch das wider, was Joseph Campbell die Heldenreise nennt, die letztlich die gesamte Kultur spiritualisieren kann.