
A Postfoundationalist Comparative Christology: Parity, Particularity, and Universality in Indian Interreligious Dialogues
Interreligiöse Beziehungen werden häufig durch die epistemische Ungleichheit behindert, die durch die Verbindung zwischen Religionen und staatlichen Mächten entsteht.
Um dieses Problem zu lösen, entwickelt David Muthukumar Sivasubramanian einen postfundamentalistischen erkenntnistheoretischen Rahmen, um die epistemische Gleichheit und Pluralität der Religionen zu bekräftigen und gleichzeitig ihre Partikularität und Universalität zu wahren. Aufbauend auf dieser postfundamentalistischen Erkenntnistheorie wird ein Paradigma der vergleichenden Christologie, das Erkenntnisse aus der bestehenden Methode der vergleichenden Theologie nutzt, mit einem christologischen Schwerpunkt neu formuliert.
Dieses Modell zielt darauf ab, die exklusiven Glaubensaussagen des Christentums und die entsprechenden universellen Ansprüche an Christus zu bekräftigen. Es unterstützt auch die besondere religiöse Identität eines komparativen Theologen gegenüber dem Zwang, eine hybride Identität im interreligiösen Cross-Learning anzunehmen. Dieser komparative Christologie-Rahmen wird durch Cross-Learning mit der tamilischen Saiva Siddhanta-Tradition veranschaulicht.
Es wird gezeigt, dass diese Methode nicht nur die Besonderheit und Universalität des Christentums, sondern auch der tamilischen Saiva Siddhanta-Tradition bestätigt, indem sie den Versuch jeder Religion, ihre geoffenbarte Wahrheit zu finden, als parallele Suche nach Wahrheit definiert. Auf diese Weise erleichtert sie den religionsübergreifenden Dialog, indem sie die eigene Identität und die Andersartigkeit des anderen sichert.