
A Queer History of Adolescence: Developmental Pasts, Relational Futures
A Queer History of Adolescence zeigt Kategorien des Alters - und speziell der Adoleszenz - als einen unbestreitbaren und wesentlichen Mechanismus in der Produktion von Differenz selbst. Ausgehend von einem dynamischen und vielfältigen Archiv, das britische und amerikanische Zeitungen, medizinische Abhandlungen und Pamphlete sowie Jugend- und Kinderliteratur umfasst, die auf beiden Seiten des Atlantiks zirkulierten, argumentiert Gabrielle Owen, dass der Adoleszenz eine Logik, eine Denkweise innewohnt, die sich im Laufe des 19.
Diese Logik macht die Idee der Adoleszenz möglich und naturalisiert unsere historisch spezifische Art und Weise, Zeit, Entwicklung, soziale Hierarchie und das Selbst zu konzeptualisieren. Dieses Buch ist reich an intersektionalen Analysen und bietet eine facettenreiche und historisierte Theorie für Alterskategorien, die bestehende Methoden zur Untersuchung von Menschen, die Kinder und Jugendliche genannt werden, in Frage stellt.
Anstatt Kritik als Selbstzweck anzubieten, stellt A Queer History of Adolescence die Möglichkeiten der Weltgestaltung vor, die Kritik ermöglicht, und wirft damit ein notwendiges Licht auf die Frage der Relationalität in der gelebten Welt. Owen legt die tiefgreifende Präsenz der Geschichte in unserer Gegenwart offen, um die Denkgewohnheiten zu verändern, die Altersbeziehungen, soziale Hierarchien und die Identitätspolitik von heute prägen.