
A Revolution in Military Adaptation: The US Army in the Iraq War
In den ersten Jahren des Irak-Kriegs war die US-Armee nicht in der Lage, den anfänglichen Kampferfolg in einen strategischen und politischen Sieg umzusetzen. Der Irak stürzte in einen komplexen Aufstand, und um diesen zu besiegen, mussten hochgradig anpassungsfähige Feinde besiegt werden.
Es entstand ein Wettstreit zwischen der hierarchischen und vertikal integrierten Armee und den vernetzten und horizontal integrierten Aufständischen. Letztere waren in der Lage, sich schnell anzupassen und vernetzte Operationen dezentral durchzuführen, während erstere dazu neigten, nach vorgegebenen Plänen unter zentraler Führung zu kämpfen. Um erfolgreich zu sein, durchlief die US-Armee einen monumentalen Prozess der organisatorischen Anpassung - ein Prozess, der von Soldaten und Führungskräften vorangetrieben wurde, sich in der gesamten Institution verbreitete und zu revolutionären Veränderungen in der Art und Weise führte, wie die Armee ihre Operationen im Irak unterstützte und durchführte.
Wie sich die Armee angepasst hat und welche Auswirkungen diese Anpassung hatte, ist Gegenstand dieser unverzichtbaren Studie. Dieses Buch richtet sich an politische Entscheidungsträger, Verteidigungs- und Militärexperten, Militärhistoriker und Akademiker und bietet eine solide Kritik an der derzeitigen Fähigkeit der Armee, sich an wahrscheinliche künftige gegnerische Strategien anzupassen, sowie politische Empfehlungen für die Beibehaltung der im Irak gewonnenen Erkenntnisse.