Bewertung:

Die Sammlung „A Robe of Feathers: And Other Stories“ von Thersa Matsuura wird für seine aufschlussreiche Erforschung der japanischen Folklore und des zeitgenössischen Lebens in Form von erschreckenden, aber wunderschön geschriebenen Kurzgeschichten gelobt. Die Leserinnen und Leser schätzen die elegante Prosa und die einzigartigen kulturellen Perspektiven, die geboten werden, und beschreiben die Geschichten als sowohl gruselig als auch zum Nachdenken anregend.
Vorteile:Das Buch bietet wunderschön gestaltete Geschichten, die japanische Folklore mit modernen Elementen verbinden. Die Leser loben den eleganten Schreibstil, die aufschlussreichen kulturellen Perspektiven und die Fähigkeit, starke Emotionen zu wecken, ohne sich auf das Grauen zu verlassen. Viele finden es eine fesselnde Lektüre mit fesselnden Handlungen und einem tiefen Verständnis der japanischen Kultur.
Nachteile:Einige Leser merkten an, dass einige Geschichten verstörend sein können und nicht der herkömmlichen Definition von Horror entsprechen. Für diejenigen, die mit der japanischen Kultur nicht vertraut sind, kann es eine Lernkurve mit bestimmten japanischen Begriffen geben, aber die Belohnung wird als lohnend angesehen.
(basierend auf 14 Leserbewertungen)
A Robe of Feathers: And Other Stories
In Japan ist die Grenze zwischen Mythos und Realität nicht nur fließend, sondern überhaupt nicht vorhanden. Aberglaube, Legenden und Volksmythen werden von Generation zu Generation weitergegeben und durchdringen das tägliche Leben.
Wenn ein Kind, das in der Nähe eines Flusses spielt, nicht nach Hause zurückkehrt, wird geflüstert, dass es von einer adzuki arai, einer Bohnenwaschmaschine, mitgerissen wurde. Wenn ein Mann, der an Bord eines Schiffes geht, das Klingeln eines unsichtbaren Insekts hört, wird verkündet, dass ein funadama (Bootsgeist) anwesend ist, und so wird der glückverheißende Vorbote einer ruhigen See und eines reichlichen Fangs gefeiert. Selbst etwas so Harmloses wie das Aufwachen, bei dem man sein Kissen am Fußende des Bettes vorfindet, wird für den Trick eines makura gaeshi gehalten, auch bekannt als Pillow Turner. Nichts ist so einfach, wie es scheint. Ihre Nachbarin ist nicht nur eine exzentrische alte Frau - sie könnte auch ein gestaltwandelnder Wassergeist sein, der Ihren Groll hegt.
Die Japaner untersuchen das Leben und das Wohnen mit den schärfsten Augen und der lebhaftesten Fantasie. Thersa Matsuura hat diese Essenz in dieser düster-einfühlsamen Sammlung eingefangen, die den Ort beleuchtet, an dem die Realität schwankt und ins Seltsame und Fantastische abgleitet.