Bewertung:

In den Rezensionen wird die Behandlung von Musik und Emotionen in dem Buch unterschiedlich beurteilt. In einer Rezension wird kritisiert, dass es zu mechanisch sei und die moderne Musik ausschließe, während die andere Rezension das Buch für seine eingehende Erforschung der Musikgeschichte und der emotionalen Wirkung lobt.
Vorteile:Das Buch deckt die Musikgeschichte und ihre emotionale und intellektuelle Wirkung umfassend ab und enthält ansprechende Essays von Arthur Bradley, die gut geschrieben und zugänglich sind. Es behandelt verschiedene musikalische Konzepte und die Entwicklung von Instrumenten, was es informativ und lehrreich macht.
Nachteile:Einige Leser finden das Buch zu mechanisch und ohne emotionale Tiefe. Sie kritisieren vor allem die vereinfachende Behandlung der Frage, wie Gefühle durch Musik vermittelt werden. Außerdem wird der Eindruck erweckt, dass es sich zu sehr auf die klassische Musik konzentriert und zeitgenössische Genres vernachlässigt.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
A Language of Emotion: What Music Does and How it Works
Diese lebendigen, informativen Essays, die alle mit Musik zu tun haben, sind so zugänglich wie eine plaudernde Bettlektüre. Ein zentrales Thema ist die Reaktion des Hörers und die Techniken und Strukturen, die sie formen.
Die Geschichte beginnt mit Schallwellen, dem Ohr und dem Gehirn. Kam der Gesang vor der Sprache? War es ein Faktor in der Evolution? Manche glauben, dass das Singen dazu beiträgt, die Verdrahtung des organischen Gehirns zu vervollständigen, das sich noch in der Entwicklung befindet. Schauen Sie sich die Frequenzverdopplung an, die unsere bekannte Tonleiter gebildet hat.
Erfahren Sie, woher das Wort "Organisieren" stammt.
Verfolgen Sie die Entwicklung der Instrumente in Bezug auf Lautstärke, Intonationsgenauigkeit, Tonumfang und einheitliche Klangfarbe. Es gibt Kritik, aber kaum Verunglimpfungen.
Jedes willige Publikum verdient Respekt. Musikalische Beispiele kommen aus der Tin Pan Alley ebenso häufig wie aus der Oper. Ob in einem Jazzclub oder im Konzertsaal, der Autor kann seine Ungeduld mit Künstlern, die belehren oder einschüchtern wollen, nicht verbergen.
Musik kann Freizeitbeschäftigung oder Berufung sein. Entspricht Ihr Instrument Ihrer Persönlichkeit oder einem körperlichen Merkmal? Wir unterscheiden sofort zwischen einer Glocke, einem Klavier und einer Gitarre. Warum nicht eine Klarinette, eine Flöte oder eine Geige? Was macht der Dirigent? Eine Sprache der Emotionen befasst sich mit solchen Fragen.
Die relativ ungenaue Wissenschaft der Psychologie untersucht, wie die Musik ihre Magie entfaltet. Wir alle haben Lieblinge.
Ist es der Hype, das Marketing und der Einfluss von Gleichaltrigen, oder ist unsere Wahl eine persönliche Aussage? Musik, Politik, Religion und soziale Kräfte sind verschlungene Fäden im Gewebe der Zivilisation. Nichts spiegelt den Geist einer Epoche besser wider als die Werke ihrer kreativsten Köpfe. In den meisten Fällen reihen sie sich nahtlos aneinander.
Monteverdi, Beethoven und Strawinsky, um nur drei zu nennen, waren der Zeit eindeutig voraus und haben die Welt um sie herum mitgestaltet.