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A Study of Japanese Animation as Translation: A Descriptive Analysis of Hayao Miyazaki and Other Anime Dubbed into English
Trotz der wachsenden Popularität und des wachsenden Einflusses des japanischen Zeichentrickfilms in Amerika und anderen Teilen der Welt wurde die Bedeutung der Anime-Studien als audiovisuelle Übersetzung in der Wissenschaft bisher nicht ausreichend anerkannt. Um ein neues Licht auf dieses Problem zu werfen, versucht die Autorin, charakteristische Merkmale der englischen Synchronisationen japanischer Animationsfilme zwischen den 1980er und 2000er Jahren, einschließlich der von Hayao Miyazaki, auf deskriptive Weise zu klären: durch eine korpusbasierte statistische Analyse des Wortschatzes und einen qualitativen Fallstudienansatz zum multimodalen Text aus synchroner und diachroner Sicht.
Die Autorin erörtert, wie sich die Übersetzungsnormen auf dem Spektrum von zielorientiert bis quellenorientiert verändert haben, und untersucht sorgfältig, welche Art von Veränderung bei den Übersetzungen japanischer Animationsfilme um die Wende zum 21. Während die Übersetzungen vor dem Jahr 2000 dazu neigen, der sprachlichen Überzeugung den Vorzug zu geben (d. h.
eine Vorliebe für expositorische Dialoge, die für das amerikanische Publikum natürlich klingen), legen die Übersetzungen nach dem Jahr 2000 mehr Wert auf die Erreichung einer dynamischen Äquivalenz der multimodalen Situationen als Ganzes. Die Übersetzung von Anime hat in den letzten Jahrzehnten ihre reiche Vielfalt rapide erhöht und neue Möglichkeiten und Richtungen für die Übersetzung ihrer einzigartigen visuellen und ikonischen Sprache eröffnet.