Bewertung:

Das Buch „The Theory of Object-Oriented Typing“ von Abadi und Cardelli bietet eine formale Analyse objektorientierter Sprachen unter Verwendung fortgeschrittener mathematischer Werkzeuge. Es führt eine einzigartige Notation für die Diskussion von Objektinstanzen und deren Beziehungen ein, die vor allem in theoretischen Diskussionen Anwendung findet. Obwohl es wertvolle Einblicke in die Grundlagen von OO und Typsystemen bietet, ist es aufgrund seiner Konzentration auf fortgeschrittene Konzepte für Programmieranfänger weniger geeignet.
Vorteile:⬤ Gründliche Analyse der objektorientierten Typisierung
⬤ führt eine einzigartige Notation ein
⬤ wertvoll für das Verständnis von Kovarianz und Kontravarianz
⬤ relevant für Forscher und fortgeschrittene Praktiker
⬤ trägt zu theoretischen Diskussionen über die Grundlagen von Programmiersprachen bei.
⬤ Sehr abstrakter und theoretischer Inhalt
⬤ nicht für OO-Anfänger geeignet
⬤ konzentriert sich auf fortgeschrittene Themen, die möglicherweise nicht direkt auf kommerzielle OO-Sprachen wie Java oder C++ anwendbar sind
⬤ einige Leser könnten es für ihre aktuelle Arbeit mit statischen Systemen irrelevant finden.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
A Theory of Objects
Durch die Entwicklung von Objektkalkülen, in denen Objekte als Primitive behandelt werden, sind die Autoren in der Lage, sowohl die Semantik von Objekten als auch ihre Typisierungsregeln zu erklären und darüber hinaus zu zeigen, wie alle wichtigen Konzepte objektorientierter Programmiersprachen entwickelt werden können: self, dynamic dispatch, Klassen, Vererbung, geschützte und private Methoden, Prototyping, Subtyping, Kovarianz und Kontravarianz sowie Methodenspezialisierung.
Eine innovative und wichtige Annäherung an das Thema für Forscher und Absolventen.