Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Studie über die Bemühungen der Nuu-chah-nulth First Nations um Ernährungssouveränität und Ernährung und wurde von Dr. Coté verfasst, der persönlich mit der Gemeinschaft verbunden ist. Es behandelt philosophische Perspektiven zu Ernährung und Ökologie, die Auswirkungen der Kolonisierung auf die Gesundheit und Initiativen der Gemeinschaft zur Rückgewinnung traditioneller Ernährungspraktiken.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, informativ und wertvoll für das Verständnis indianischer Themen, insbesondere im Zusammenhang mit der Ernährungssouveränität. Es hebt die Bedeutung von Gemeinschaft und Verwandtschaft hervor, enthält persönliche Geschichten und behandelt sowohl historische als auch aktuelle Herausforderungen, denen sich das Volk der Nuu-chah-nulth gegenübersieht.
Nachteile:Für manche Leser ist das Buch vielleicht kleiner als erwartet. Es kann auch Vorkenntnisse oder Interesse an der Geschichte der amerikanischen Ureinwohner erfordern, um die Tiefe des Buches zu verstehen.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
A Drum in One Hand, a Sockeye in the Other: Stories of Indigenous Food Sovereignty from the Northwest Coast
Im dichten Regenwald der Westküste von Vancouver Island bringt der Somass River (c̓uumaʕas) Sockeye-Lachs (miʕaat) in die Nuu-chah-nulth-Gemeinschaft Tseshaht. C̓uumaʕas und miʕaat sind von zentraler Bedeutung für die heiligen Ernährungspraktiken, die ein entscheidender Teil der Bemühungen der indigenen Gemeinschaft um Ernährungssouveränität, Entkolonialisierung ihrer Ernährung und Bewahrung ihres angestammten Wissens sind.
In A Drum in One Hand, a Sockeye in the Other (Eine Trommel in der einen Hand, ein Sockeye in der anderen) berichtet Charlotte Cot über die zeitgenössischen Praktiken der Nuu-chah-nulth zur Wiederbelebung traditioneller Nahrungsmittel im Kontext der breiteren Bemühungen um die Wiedereinbürgerung der zeitgenössischen Ernährungsgewohnheiten an der Nordwestküste. Cot erzählt anschaulich von der Arbeit ihrer Tseshaht-Gemeinschaft und ihrer eigenen Arbeit an der Wiederbelebung der Beziehungen zum Haʔum (traditionellem Essen) als Mittel zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden.
Da indigene Völker aufgrund von anhaltender Ungleichheit, Umweltzerstörung und der Verwestlichung traditioneller Ernährungsweisen weiterhin mit Ernährungsunsicherheit konfrontiert sind, stellt Cot die Heilung und kulturelle Versorgung durch alltägliche Praktiken der Ernährungssouveränität in den Vordergrund: Beerenpflücken, Lachsfischen und das Anlegen eines Gemeinschaftsgartens auf dem Gelände einer ehemaligen Internatsschule. Dieses Buch richtet sich an alle, die sich Gedanken über die wichtige Rolle machen, die Lebensmittel für das körperliche, emotionale und spirituelle Wohlbefinden spielen.