Bewertung:

Das Buch bietet eine informative Perspektive auf Kaschmir und zeigt wahre Geschichten von Journalisten und Autoren. Es wurde jedoch kritisiert, dass es Wahrheiten verdreht und wichtige historische Fakten auslässt, was zu einer einseitigen Darstellung des Konflikts führt.
Vorteile:Sehr informativ, gut für den Wortschatz, enthält echte Geschichten von Journalisten und Autoren, bietet eine einzigartige Perspektive auf Kaschmir.
Nachteile:Kritisiert wird, dass Wahrheiten verdreht werden, um eine Opfererzählung zu schaffen, dass historische Ereignisse verzerrt dargestellt werden, dass der Exodus der Pandits ausgelassen wird und dass hinduistische Einflüsse in der Region nicht berücksichtigt werden.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
A Desolation Called Peace: Voices from Kashmir
Der Beitritt Kaschmirs zur Indischen Union im Jahr 1947 hatte sowohl in Kaschmir als auch in Indien Proteste ausgelöst, deren Widerhall noch heute zu vernehmen ist. Damals war Sheikh Abdullah der ungekrönte König von Kaschmir, heute wird sein Grab bewacht, um Vandalismus zu verhindern.
Wie kommt es zu diesem Gesinnungswandel? A Desolation Called Peace bietet wichtige Einblicke in die politischen Bestrebungen der Menschen in Kaschmir und den Wandel in ihrer Wahrnehmung seit der Unabhängigkeit. Diese von kaschmirischen Autoren verfasste und herausgegebene Sammlung ethnografischer Essays untersucht den Wunsch nach "azadi" als historische und indigene Forderung.
Die Beiträge reichen von der Zeit vor 1947 bis zum Jahr 1989, als die Militanz begann, und veranschaulichen, wie die postkoloniale Politik in das Leben und die Bestrebungen der Kaschmiris eingegriffen und damit den Weg für den heutigen Konflikt geebnet hat. Dieser Sammelband mit tief empfundenen Essays wird ein Verständnis von Kaschmir ermöglichen, das über die abgedroschenen Tropen hinausgeht, die das Thema reduktionistisch als Stellvertreterkrieg, Terrorismus oder eine einfache Situation von Recht und Ordnung darstellen.